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Cerwen
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30, Männlich

  Fähigkeitenrangaufstieg I [Anfänger]

Waldelf Einwohner Sahs Kampfbereit Rechtschaffen - Neutral

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Re: Showdown im Schatten des Vulkans [13.02. - 27.02.2026]

von Cerwen am 10.03.2026 18:48

Informationen:
Teil: 3
Datum des Events: 27.02.2026
Anwesende Teilnehmer: Adrianna, Boleslav, Lyssvolet, Reika [NPC], Svala
Abwesende Teilnehmer: Cassia, Lalayth
Teilnehmer auf Ersatzbank:
Eventleiter: Max [Cerwen]
Dauer des Events: 3h 50min
Besuchte Orte im Event: Treffpunkt im Dschungel

Plot:

Im dritten Teil verlagert sich das Geschehen vom offenen Ausbruch der Gewalt hin zu einem ungleich stilleren, aber kaum weniger bedrohlichen Ringen um Kontrolle, Deutung und Nachwirkung. Das faulige Wesen, das aus Sukuinushis gescheitertem Gespräch hervorgegangen ist, setzt sich langsam in Bewegung und drängt zäh auf das Becken zu, als würde es von der alten Macht des Ortes selbst angezogen. Reikas Bannzeichen halten es dabei gerade noch in engen Bahnen, schneiden und fixieren den Nebel, während sich bereits zeigt, dass das Wasser keineswegs unberührt bleibt. Wo die Fäulnis es berührt, verfärbt es sich, zischt kalt und bitter, und damit wird aus der Hoffnung auf einfache Reinigung rasch eine neue Unsicherheit. Svala erkennt im flüchtigen Gesicht unter dem Nebel keine bloße Fratze des Hasses, sondern etwas Müdiges, Vorwurfsvolles, beinahe Leidendes. Gerade diese Beobachtung wird wichtig, weil sie die Gruppe daran erinnert, dass unter der verderbten Hülle womöglich noch immer etwas oder jemand anderes gebunden ist, das nicht einfach vernichtet, sondern befreit werden müsste.

 

Doch genau an diesem Punkt prallen die Deutungen endgültig aufeinander. Während Lyss, Adrianna, Boleslav und Svala weiter daran festhalten wollen, das Wesen in das Zentrum des Beckens zu bringen und dort die alte Siegelstruktur zu reaktivieren, warnt Reika mit wachsender Schärfe vor einem ganz anderen Ergebnis. In ihrer Sicht ist das Becken kein reinigender Ort, sondern ein Transformationsraum, der Kuroshibami no Mikage – einen uralten Seuchen- und Ausgleichsgeist – nicht vernichten, sondern in einen neuen, womöglich noch gefährlicheren Zustand erheben könnte. Ihre Erklärung macht die Tragweite erst wirklich sichtbar: Der Prophet habe das Siegel gebrochen, um mit dieser Macht nicht nur die Kaiserin, sondern auf lange Sicht ganz Niparan zu verdammen. Damit erhält der Konflikt eine andere Dimension. Es geht nun nicht mehr nur um verletzten Stolz, politische Ordnung oder religiöse Vorherrschaft, sondern um die Möglichkeit einer vollständigen Verwüstung des Landes.

Trotz dieser Warnung hält die Gruppe an ihrem Plan fest, wenn auch eher aus Mangel an Alternativen als aus echter Gewissheit. Boleslav misstraut der kaiserlichen Sichtweise, Adrianna und Lyss wollen das Gleichgewicht wenigstens noch versuchen, und Svala klammert sich an die Vorstellung, dass das Siegel dieses Wesen schon einmal gehalten habe und daher vielleicht erneut halten könne. Reika aber verweigert jede Kooperation in diesem Ansatz. Sie definiert sich selbst offen als Werkzeug der Kaiserin, nicht als eigenständige Denkerin, und macht klar, dass sie nicht an Hoffnung, Versöhnung oder einen gemeinsamen Weg glaubt. Als sie schließlich handelt, tut sie es mit brutaler Konsequenz: Ihre schwarzen Zeichen fahren wie ein zermahlender Käfig in den Nebel, nageln die Fäulnis an die unsichtbaren Linien des Brunnens und zerreißen die gesamte Struktur Schicht um Schicht. Was die Yokuza hatten reinigen oder bannen wollen, wird von ihr nicht geheilt, sondern zerschnitten, pulverisiert und in das Wasser gedrückt. Der Nebel kollabiert, zerfällt zu schwarzem Staub und geht im Becken auf.

Diese Vernichtung löst das Problem jedoch nur halb. Zwar verschwindet mit dem Zerfall des Wesens auch das Feuermal von den Körpern der Yokuza, doch der Altersfluch bleibt zunächst bestehen. Erst als Svala tastend ihre Hand in das Wasser taucht, zeigt sich, dass das Becken immer noch wirkt – nur anders als zuvor gedacht. Es antwortet nicht zerstörerisch, sondern prüfend, beinahe wählerisch. An der Stelle, die das Wasser berührt, kehrt ihre Haut sichtbar in einen jüngeren Zustand zurück. Das Wesen ist also nicht wirklich ausgelöscht, sondern in eine andere Form überführt und in das Siegel eingebunden worden. Adrianna bestätigt diesen Eindruck magisch: Die Essenz der Fäulnis ist noch da, aber transformiert, eingefasst und in ein neues, instabiles Gleichgewicht gezwungen. Genau daraus ergibt sich die nächste Aufgabe. Das Becken muss stabilisiert werden, sonst bleibt auch seine heilende Wirkung unsicher oder gefährlich.

Während die Kaiserin sich kühl zufrieden zeigt, den Erfolg ihrer Hohepriesterin für sich beansprucht und sich mit kaum verhohlener Arroganz verabschiedet, bleiben die Yokuza mit den eigentlichen Folgen zurück. Reika gibt immerhin offen zu, dass etwas im Wasser verbleibt, das dort nun gebunden ist. Die Kaiserin zieht ab, zufrieden mit der Beseitigung der unmittelbaren Bedrohung, ohne sich weiter um die Verwundeten oder die Konsequenzen zu kümmern. Die Yokuza dagegen müssen selbst sehen, wie sie ihre Gefährten wiederherstellen. Adrianna stabilisiert daraufhin mit ihrer Magie vorsichtig die Rillen und Linien des Beckens, wodurch sich dessen Schwingung beruhigt. Svala wagt daraufhin ein vollständiges Eintauchen und wird tatsächlich deutlich verjüngt. Kurz darauf folgt auch Boleslav, der ebenfalls seine verlorenen Jahre weitgehend zurückerlangt. Was zunächst wie ein Sieg wirkt, trägt jedoch schon den Keim des nächsten Problems in sich.

Denn der Eingriff bleibt nicht ohne Preis. Svala trägt nach dem Bad feine silbrige Linien unter der Haut, wie Spuren einer tieferen Berührung durch die Macht des Beckens. Noch deutlicher trifft es Adrianna. Als sie das Siegel erneut mit ihrer Magie stützt, spürt sie plötzlich ein fremdes Muster auf ihrer Hand und eine irritierende Verschiebung in ihrer Wahrnehmung, als sei Ordnung und Bewegung in ihrem eigenen Körper kurz gegeneinander verrutscht. Ihre Finger gehorchen nicht mehr richtig, und in einer Vision oder Warnung meint sie das Urvolk zu sehen, verbunden mit einer klaren Botschaft: Wer Ordnung erzwingt, wird Unordnung tragen. Damit schließt der dritte Teil mit einer bitteren, aber sehr passenden Wendung. Die akute Gefahr scheint gebannt, die Verjüngung gelingt, und die Kaiserlichen sind fort – doch das Gleichgewicht wurde nur unter Mühen stabilisiert, nicht wirklich geheilt. Statt eines sauberen Abschlusses bleibt eine neue Schuld offen, diesmal gegenüber den Kmanthiken und der uralten Ordnung des Ortes, in die die Gruppe tiefer eingegriffen hat, als ihr zunächst bewusst war.

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Cerwen
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Waldelf Einwohner Sahs Kampfbereit Rechtschaffen - Neutral

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Re: Showdown im Schatten des Vulkans [13.02. - 27.02.2026]

von Cerwen am 10.03.2026 18:46

Informationen:
Teil: 2
Datum des Events: 20.02.2026
Anwesende Teilnehmer: Adrianna, Boleslav, Cassia, Lalajth, Lyssvolet, Reika [NPC], Svala
Abwesende Teilnehmer: /
Teilnehmer auf Ersatzbank:
Eventleiter: Max [Cerwen]
Dauer des Events: 3h 50min
Besuchte Orte im Event: Treffpunkt im Dschungel

Plot:

Am nächsten Tag liegt über der Mooskrone eine eigentümliche Spannung, als sei die Luft selbst elektrisch geladen. Die Yokuza haben die Nacht genutzt, um den Ort so gut wie möglich zu sichern, fremde magische Einflüsse zu tilgen und das Gelände in neutrale Zonen zu gliedern. Sichtachsen werden freigelegt, Posten im Wald verteilt und letzte Absprachen getroffen. Dennoch bleibt ein Gefühl von Unruhe zurück, denn die Niparaner wirken undurchsichtig, und besonders das verschwundene Schwarzpulver beschäftigt mehrere der Anwesenden. Die Ahnung, dass etwas nicht stimmt, verdichtet sich noch, als frische Trampelpfade entdeckt werden, die auf Späher oder vorbereitete Maßnahmen hindeuten. Doch bevor diese Spuren noch ernsthaft verfolgt werden können, kündigen dumpfe Trommeln bereits das Eintreffen der Kaiserin an.

Irie erscheint mit einer eindrucksvollen, fast liturgischen Prozession: Samurai, Oni, Hofstaat und die Hohepriesterin Mikazuki Reika begleiten sie in strenger Ordnung. Schon ihr Auftreten macht deutlich, dass sie nicht gekommen ist, um sich bescheiden auf Verhandlungen einzulassen. Zwar hält sie formal die Bedingungen ein und legt ihre Waffe ab, doch der Ton, den sie anschlägt, ist von Beginn an ein herrischer. Ihr „Angebot" an Sukuinushi ist in Wahrheit kaum mehr als ein Ultimatum: Unterwerfung unter Niparan und die neue Ordnung der Drachen oder Vernichtung. Damit ist bereits zu Beginn spürbar, dass dieses Gespräch auf keinem echten Willen zum Ausgleich gründet. Reika verschärft diese Atmosphäre noch, indem sie jede neutrale Einmischung der Yokuza mit kühler Arroganz quittiert und deutlich macht, dass sie die Vermittler selbst als Teil des Problems betrachtet.

Kurz darauf erscheint auch die Gegenseite. Sukuinushi tritt nicht allein auf, sondern in Begleitung zahlloser Tiere, die ihn wie ein lebendiger Zug aus dem Dschungel heraus begleiten. Doch der Mann, der barfuß und schlicht gekleidet zum Brunnen schreitet, wirkt bereits nicht mehr ganz wie ein gewöhnlicher sterblicher Träger eines göttlichen Willens. Luft und Licht flimmern um ihn, und in seiner Erscheinung liegt etwas Überlagertes, als würde ein zweiter, größerer Körper über ihm stehen. Auch er begegnet der Kaiserin nicht mit Demut, sondern mit schneidender Ablehnung. Er fordert kein bloßes Mitspracherecht, sondern eigenes Land innerhalb Niparans, autonom regiert und gelenkt von einer ominösen „Sie". Diese Andeutung wirkt wie ein Bruch im Gespräch, denn weder die Kaiserin noch die Yokuza verstehen zunächst, auf welche Macht er sich beruft. Schnell wird jedoch klar, dass hier mehr im Spiel ist als der alte Konflikt zwischen Kaiserin und Kami.

Das Gespräch kippt endgültig, als sich um Sukuinushi herum die Erde zu verändern beginnt. Pflanzen welken, Gras stirbt, der Boden reißt auf und eine unnatürliche Fäulnis breitet sich aus. Ein Tier nach dem anderen entkommt panisch, manche werden nicht schnell genug und zerfallen buchstäblich zu Staub. Die Yokuza, die sich noch auf der falschen Seite befinden, müssen sich hastig zurückziehen. Zwar gelingt es, Adrianna rechtzeitig in Sicherheit zu bringen, doch Cassia, Svala und vor allem Boleslav werden von der Macht des Fluchs erfasst und um Jahre gealtert. Was eben noch eine diplomatische Begegnung sein sollte, wird damit zu einem offenen Bruch der Abmachung. Besonders bitter ist, dass die neutrale Partei selbst getroffen wird, obwohl sie das Treffen überhaupt erst ermöglicht hat. In diesem Moment zerfällt die Illusion von Neutralität beinahe vollständig.

Reika deutet die Entwicklung sofort als Beweis für die Verderbtheit der Kami und drängt die Kaiserin zum Handeln. Irie zögert nicht lange. Mit einer ritualisierten Formel löst sie aus der Ferne verborgenes heiliges Pulver aus, das in einer Kette gewaltiger Explosionen die Wälder auf der Seite der Kami zerreißt. Die Detonationen halten die Fäulnis teilweise auf, verwüsten jedoch zugleich große Teile der Landschaft und entlarven endgültig, dass Niparan sehr wohl einen militärischen Plan vorbereitet hatte. Aus dem Ort des Gesprächs wird ein Schlachtfeld, aus dem heiligen Plateau eine verbrannte Wunde im Land. Das Wesen, das Sukuinushi nun überformt, steht danach isoliert im Zentrum, als hätte sich etwas Fremdes, Altes und Falsches endgültig aus ihm herausgeschoben.

Trotz des Schocks bemühen sich einige der Yokuza noch immer, einen anderen Weg zu finden als den direkten Kampf. Lalajth appelliert eindringlich an Sukuinushi, an seine Verantwortung für Niparan und an die ursprüngliche Vereinbarung. Boleslav bringt unterdessen einen entscheidenden Gedanken ein: Der Ort selbst ist uralt, magisch aufgeladen und offenbar einst als Bannstätte angelegt worden. Vielleicht könne man die Macht des Brunnens und der alten Siegel nutzen, um die Fäulnis nicht nur aufzuhalten, sondern das entfesselte Wesen erneut zu reinigen oder zu binden. Dieser Gedanke findet Zuspruch. Selbst angesichts des Verrats und der Gewalt klammern sich die Yokuza an die Hoffnung, dass das Gleichgewicht noch durch Magie statt durch bloße Vernichtung wiederhergestellt werden kann.

Schließlich lenkt sogar die Kaiserin ein Stück weit ein, zumindest so weit, dass Reika ihre Kräfte zur Verfügung stellt. Während Svala erkennt, dass ihr eigenes Feuermal inzwischen verschwunden ist und damit zumindest ein Teil der alten Bindung gelöst wurde, ruft sie die anderen dazu auf, ihrerseits ihr Wort zu halten und die Situation nicht in blindem Hass enden zu lassen. Mit Schild und gezogener Waffe tritt sie dem Unwesen entgegen und versucht, es an den Brunnen zu locken, damit dort die vereinten Kräfte von Reinmagie, Schutz und alter Bannung wirksam werden können.

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Cerwen
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30, Männlich

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Waldelf Einwohner Sahs Kampfbereit Rechtschaffen - Neutral

Beiträge: 240

Showdown im Schatten des Vulkans [13.02. - 27.02.2026]

von Cerwen am 10.03.2026 18:43

Informationen:
Teil: 1
Datum des Events: 13.02.2026
Anwesende Teilnehmer: Adrianna, Boleslav, Cassia, Lalajth, Lyssvolet, Reika [NPC], Svala
Abwesende Teilnehmer: /
Teilnehmer auf Ersatzbank: 
Eventleiter: Max [Cerwen]
Dauer des Events: 4h 20min
Besuchte Orte im Event: Macans Hafen, Treffpunkt im Dschungel

Plot:
Nach der Ankunft in Macan's Hafen, dem sahanischen Außenposten von Vewend, betritt die Gruppe der Yokuza eine Szenerie voller Lärm, Hitze und geschäftiger Unruhe. Zwischen Händlern, Matrosen und Schiffen fällt vor allem das große niparanische Schiff ins Auge, dessen schwarz-weiß-goldene Pracht und die goldene Chrysantheme auf der Flagge bereits deutlich machen, dass die Delegation der Kaiserin nicht in Bescheidenheit reist. Während schwer bewaffnete Wachen und ein riesiger, düster wirkender Oni die Szenerie dominieren, wird der Gruppe erneut klar, wie angespannt und gefährlich das bevorstehende Treffen werden könnte. Viel Zeit verliert man nicht mit Nebensächlichkeiten. Schnell richtet sich das Gespräch auf die Frage, ob man direkt zum Treffpunkt aufbrechen sollte, und da niemand mehr Wichtiges im Hafen zu erledigen hat, entscheidet man sich für den unmittelbaren Aufbruch.

 

Noch bevor die Gruppe loszieht, werden jedoch wichtige Informationen zusammengetragen. Adrianna berichtet von ihren Nachforschungen über die Forderungen Sukuinushis an die Kaiserin. Diese soll ohne Krone, ohne Amtsrobe und ohne Drachenemblem erscheinen. Im Gespräch wird deutlich, dass diese Gegenstände weit mehr sind als bloße Symbole weltlicher Macht. Die Chrysanthemenkrone macht Irie nicht nur zur Kaiserin, sondern zur Verkörperung des niparanischen Reichsanspruchs; die Robe verbirgt mit ihren Bannknoten und Ritualsiegeln die verletzliche, menschliche Seite hinter einer geglätteten, unantastbaren Fassade; und das Drachenemblem schließlich steht für die neue religiöse Ordnung, die die alten Kami entmachtet hat. Daraus ergibt sich für die Gruppe eine wichtige strategische Erkenntnis: Wenn Sukuinushi tatsächlich Irie als Person begegnen will und nicht der Institution Kaiserin, dann muss man einen Weg finden, sie dazu zu bringen, diese Insignien freiwillig abzulegen. Rasch wird klar, dass rohe Gewalt dafür kaum taugt und eher Stolz, Eitelkeit oder politisches Kalkül angesprochen werden müssen.

Der Marsch zum Treffpunkt führt die Gruppe schließlich zu einem abgelegenen Felsplateau nahe des Schattenvulkans, einem überraschend idyllischen Ort mit Quellbecken, Quarzadern im Stein und einem beinahe heiligen Charakter. Gerade diese stille Schönheit macht die Lage unheimlich, denn allen ist bewusst, dass hier bald ein Gespräch stattfinden soll, das leicht in eine Katastrophe umschlagen könnte. Während Svala sofort das Wasserbecken untersucht und feststellt, dass dessen Oberfläche seltsam verzögert reagiert, halten die anderen Ausschau nach möglichen Gefahren. Lyss bemerkt schon bald, dass sie nicht allein sind, und Lalajth entdeckt schwarze, spinnenartige Geflechte an mehreren Punkten des Platzes. Adrianna erkennt darin keine Fallen, sondern uralte magische Hörnetze der Kmanthiken, eines einheimischen Volkes. Diese Netze speichern Schritte, Atem und Stimmen und dienen offensichtlich als Frühwarnsystem. Damit wird klar, dass der Ort längst beobachtet wird, auch wenn unklar bleibt, ob von Verbündeten, Ureinwohnern oder anderen Mächten.

Noch bedeutsamer wird die Entdeckung am Becken selbst. Unter Moos und Ablagerungen finden sich feine, radiale Rillen, die Adrianna als Teil eines alten Bann- und Bindungsdiagramms identifiziert. Das Becken ist kein einfacher Quellnapf, sondern ein Fokus- und Prüfpunkt, der Aura, magische Signatur und seelische Ausrichtung misst. Die Magie stammt nicht aus Niparan, sondern ebenfalls aus der alten Tradition der Kmanthiken. Für die Gruppe ergibt sich daraus die Vermutung, dass dieser Ort seit langer Zeit für genau eine solche Begegnung bestimmt oder zumindest vorbereitet wurde. Svala schlägt vor, die Kaiserin und den Kami einander gegenüber am Becken zu platzieren, sodass das Becken selbst zwischen ihnen zur unsichtbaren Prüfungsinstanz werden könnte.

Im weiteren Verlauf verdichtet sich die Stimmung von bloßer Erkundung zu taktischer Vorbereitung. Zugleich offenbart Svala ihren Gefährten eine brisante Vermutung: Die Oni der Kaiserin könnten aus korrumpierten Kamiseelen hervorgegangen sein, künstlich gebunden und durch eine fremde Magie versklavt. Das macht die Anwesenheit des riesigen Oni im Hafen nicht nur zu einer militärischen Drohung, sondern womöglich auch zu einer spirituellen Provokation. Svala erwägt daher, den Propheten zu kontaktieren, um herauszufinden, ob Sukuinushi solche Wesen befreien oder wenigstens neutralisieren könnte. Doch da weder Wasser noch Hörnetze antworten, bleibt diese Hoffnung zunächst offen.

Am Ende konzentriert sich die Gruppe darauf, das Gelände für das Treffen zu sichern. Die Netze und die Magie des Beckens sollen unangetastet bleiben, alles Fremde hingegen entfernt werden. Man legt erste Überlegungen zur Stellung der eigenen Leute an, diskutiert Neutralität, Sichtlinien, mögliche Hinterhalte und Rückzugswege. Dabei bleibt stets präsent, dass beide Seiten – Kaiserin wie Kami – jede falsche Bewegung als Parteinahme deuten könnten.

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Mircea

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Mensch Einwohner Sahs Kampfbereit Chaotisch - Neutral

Beiträge: 1

Re: Wie spricht man's aus?

von Mircea am 09.03.2026 13:06

Ahktar -> Ah-K-Tar
Ahmar -> A-Mar
Daniil -> Da-Nil
Elladora -> Ella-Do-Ra
Juana -> Dschu-A-Na
Marija -> Ma-Ri-Ja
Mircea -> Mirr-Se-A
Osgrim -> Oz-Grim
Rado -> Ra-Do
Sachi -> Sa-Chi (nicht Tschi)
Valin -> Va-Lin
Vanea -> Va-Ne-A

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.03.2026 14:10.

Quinn

91, Männlich

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Re: Ein Traum von Freiheit [02.03.2026 - X]

von Quinn am 08.03.2026 10:42

Name des Events: Ein Traum von Freiheit

 

Informationen:
Teil: 2
Datum des Plays: 02. 03 .2026
Anwesende Teilnehmer: Quinn, Kamaitachi, Szeht, Aravae, Faeryndil, Artur, Zemira
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Seyper
Dauer des Events: 19:39Uhr - 22:55Uhr
Besuchte Orte im Event: Testulam-Wald, Lager des Ordensritters, Wald nach Persepolos

Zusammenfassung:

Die Geschichte der Gruppe geht weiter, nachdem sie den Ordensritter aus der Höhle getragen hatten. Draußen angekommen ist dieser, dank Faeryndils Heilkräften, wieder zu sich gekommen. So fragte er die Gruppe, wer sie denn seien, und trotz eines kurzen Zwischenfalls durch Kamaitachi erklärte die Gruppe, warum sie denn zusammengefunden haben. Auch der Ordensritter erklärt sich als Arnaut Thibault, auch wenn Szeht der festen Überzeugung ist, es wäre in Wirklichkeit der Apfelbauer Benjamin. Daraufhin wurden die Beweggründe von Kamaitachi hinterfragt, dem Ordensritter zu helfen. Es wurde aufgeklärt, dass er hauptsächlich als Schutz dort war, ehe der Ordensmann seine Geschichte erzählt hat. Er erzählte, dass er von den Sklavenhändlern durch eine Gefangene, die fliehen konnte, erfahren hat, nachdem er schon Untersuchungen zu dem Verschwinden vieler aus der Umgebung gemacht hatte. Diese erzählte ihm von Persepolos und „Le Renard", dem Anführer der Sklavenhändler, der nur unter diesem Alias angesprochen wurde, was der Grund war, dass er nach Aushilfe gesucht hat, um die Sklaven zu befreien. Wie dann Personen in Rüstungen der Schwanengarde zu seinem Lager kamen, ihn versuchten, festzunehmen, und dann angriffen, er alle außer einen tötete, dieser eine aber leider auf einem Pferd fliehen konnte. Deswegen hat die Gruppe dann beschlossen, zurück zum Lager zu gehen und dort nach Spuren zu suchen, wie es mit den Händlern weitergehen könnte und auch, ob es sich wirklich um die Schwanengarde handelte. Im Lager angekommen, begann die Gruppe auch schon direkt ihre neuen Untersuchungen, unter der Angst, es könnte noch jemand zurückkommen. So ... fanden sie erstmal bedauerlicherweise keine Spuren, doch dann, nach etwas Suchen, entdeckte Artur etwas: Bei den Rüstungen der Garde gab es Löcher in den Kettenhemden, die eindeutig von einer Waffe stammten, aber an diesen Stellen gab es keine Wunden. Das bestätigte den Verdacht der Gruppe: Die Rüstungen waren tatsächlich gestohlen worden. Schnell nach Arturs Fund machte auch Szeht noch eine wichtige Entdeckung: Ein paar Münzen und ein Pergament, welches er aber nicht lesen konnte ... Es war auf Boursoinelle, welches der Ordensritter verstehen konnte! Und so konnte er der Gruppe erklären: Le Canard, ein Untergebener von Le Renard, sollte ihn im Wald an der südlichen Straße zu Persepolos treffen, nachdem er Arnaut getötet haben sollte. Darum wusste die Gruppe: Jetzt muss man schnell handeln, um eine Chance zu haben. Sie überlegten, sich mit den Rüstungen der Toten zu verkleiden, sahen aber davon ab, aufgrund des Zeitdrucks, und sind darum kurz darauf los, auf schnellstem Wege in den Wald vor Persepolos. Doch der Ordensritter meldete sich ein letztes Mal zu Wort: Er fragte alle, warum sie helfen und ob sie sich wirklich sicher sind. Immerhin wissen sie nichts über le Renard und seine Leibwachen. Das ganze Unterfangen könnte also sehr gefährlich werden. Doch niemand in der Gruppe hatte große Zweifel, sie alle wollten für das Richtige kämpfen, und so brachen sie auf. Dank Faeryndil konnte die Gruppe schon auf dem Weg eine gute Stelle für einen Überfall festmachen. Und so, auf dem Weg zu eben jener Stelle, plant die Gruppe nun ihren eigenen Hinterhalt auf die Sklavenhändler, um Le Renard zu besiegen und die Sklaven zu retten, wussten sie doch, sie wären ihre einzige Hoffnung ...

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Quinn

91, Männlich

  Fähigkeitenrangaufstieg I [Anfänger]

Mischling Einwohner Sahs Kampfbereit Neutral - Gut BASE-Charakter

Beiträge: 3

Ein Traum von Freiheit [20.02.2026 - X]

von Quinn am 01.03.2026 13:20

Name des Events: Ein Traum von Freiheit

 

Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 24.02.2026
Anwesende Teilnehmer: Quinn, Kamaitachi, Szeht, Aravae, Faeryndil, Artur, Zemira
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Seyper
Dauer des Events: 20:08Uhr - 23:14Uhr
Besuchte Orte im Event: Testulam-Wald, Lager des Ordensritters, Orchideenvipern Lichtung, Höhle unterm Ausläufer

Vorgeschichte: Längst ist der Orden der Versöhnung auf Balora so gut wie jedem ein Begriff und während er in Embaro sogar so weit anerkannt wurde, dass die dortige Rechtssprechung von Angehörigen des Ordens beeinflusst werden kann, sträuben sich die Regierungen von Sah und Mineria noch gegen den Einfluss der aufstrebenden Gemeinschaft, welche sich für Frieden und Gewaltlosigkeit einsetzt.
Dennoch bereisen Angehörige des Ordens den gesamten Kontinent und bemühen sich, lokale Probleme zu schlichten, Lösungen zu finden oder Bedrohungen von der Bevölkerung abzuwenden. Dies sorgt auch dafür, dass die schwarzen Roben der reisenden Ritter wohlwollend in den Ortschaften aufgenommen werden und auch oftmals eine kostenlose Mahlzeit spendiert wird.

Natürlich sucht der Orden auch stets Interessierte, welche sich ein Leben im Dienste des Friedens und der Versöhnung vorstellen können. Besonders der Umstand, dass Vertreter jedweder Rasse und jeglichen Standes mit Eintritt in den Orden auf gleicher Stufe stehen ist besonders für die ärmere Bevölkerung attraktiv und gibt ihnen das Gefühl, etwas in der Welt bewirken zu können.

Aus diesem Grund verbreitet es sich bei Volk und Reisenden in der Nähe von Persepolos auch rasant, dass ein Ordensritter hier in der Nähe des Testulam-Waldes lagert und dort Freiwillige sucht, welche ihm in einer wichtigen Sache unterstützen mögen.
Offenbar ist der Ordling einer Bande auf der Spur, welche für mehrere Entführungen in der Gegend verantwortlich ist und diese in Bälde in die auswärtige Sklaverei verschiffen will. Was dies für die armen Seelen deutet, ist wohl selbsterklärend, weswegen der Ordensritter alles in Bewegung setzen möchte, um eben dies zu verhindern und dabei auf die Hilfe der lokalen Bevölkerung sowie fähiger Reisender in der Umgebung angewiesen ist.

Zusammenfassung:
Die Truppe fand sich zusammen auf dem Weg zum Lager des Ordensritters. Als sie dann an die Flussgabelung eben jenes Lagers gelangten, bemerkten sie, dass die Rauchfahnen nicht nur ein einfaches Lagerfeuer waren, sondern dass da gerade der Kopf einer Person kokelte. Und noch zwei weitere Leichen konnten gefunden werden. Eine im Busch und eine auf dem Zelt. Genauere Untersuchungen ergaben, dass die eine Leiche zerquetscht wurde und eine weitere durch Blutung gestorben sei und die Wunden vitale Stellen trafen. Die Rüstungen wurden nicht als Ordensrüstungen erkannt, sondern als jede der Schwanengarde. Es wurde auch eine Blutspur gefunden, die vom Lager weg geführt hat, welcher man dann, angeführt durch Artur, in den Wald gefolgt ist. Währenddessen hat man darüber philosophiert, warum die Schwanengarde dort war, was es zu bedeuten hat und warum es vielleicht gar nicht wirklich diese waren, und hatte ein paar kleinere Beschwerden in der Gruppe umeinander. Auf einer kleinen Lichtung verlor man zunächst die Spur, doch zum Glück konnte man eine weitere Spur im Laub entdecken, welcher man weiter gefolgt ist. Nach einem weiteren Fußmarsch fand man so eine erneute Lichtung, mit einem Baumstumpf in der Mitte und vielen Blumen um diese herum. Faeryndil konnte diese als Orchideenvipern enttarnen, doch war es schon zu spät, da Zemira eine berührte, welche sie dann auch prompt biss, wodurch sie mit der Witzsucht vergiftet wurde, welche Faeryndil nach einem gescheiterten Versuch, sie durch einen Zauber zu entgiften, mit einem Trank heilte. Über den Vipern fand man auch Fußspuren, die bedeuteten, dass der Ordensritter durch diese gelaufen sein musste, was den Verdacht brachte, dass auch dieser gebissen worden sein könnte. Die Gruppe machte also lieber einen Bogen um die Blumen, nachdem sie durch etwas Musik von Szeht friedlicher gestimmt, auch zum Wachsen stimuliert wurden. Die Spur konnte man danach erneut aufnehmen, zu einem Findling im Wald, von dem man nicht nur Wasser plätschern hören konnte, sondern auch Gekichere. So versammelte sich die Gruppe dort und fanden eine Höhle unter dem Ausläufer eines Findlings. Nachdem durch viele schlechte Witze und Dad-Jokes ausfindig gemacht wurde, dass es sich tatsächlich um den Ordensmann handelt, nutzte Quinn seine Handfackel, um der Gruppe beim Erkunden der Höhle Licht zu spenden. Die Höhle wurde dann betreten und man redete etwas mit dem Witz reißenden Mann. Nachdem er versucht hatte, sich an die Damen der Gruppe ranzumachen, wurde ihm ein Heiltrank angeboten, welchen er prompt wegschüttete, sich dabei kugelnd vor Lachen. So wirkte Faeryndil den Zauber „Entgiftung" auf ihn, um die Witzsucht loszuwerden, doch leider trafen ihn daraufhin die Schmerzen auf einen Schlag, wodurch der Ritter in Ohnmacht fiel. Schlussendlich wurde von Faeryndil noch ein Heilzauber auf den Mann gewirkt, damit dieser hoffentlich bald wieder aufwachen kann und man mehr darüber erfährt, was mit ihm und dem Auftrag geschehen ist ...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.03.2026 16:56.

Dinah

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Beiträge: 3

Re: Die Bestie von Herzwald

von Dinah am 18.02.2026 18:08

Die Bestie von Herzwald [28.11.2025 - ]

 

Name des Events:Die Bestie von Herzwald
Informationen:
Teil: 5
Datum des Plays: 12.02.2026
Anwesende Teilnehmer: Adrianna, Dinah, Nika, Keyara, Quinn
Abwesende Teilnehmer: Mythrae, Kemuri
Eventleiter: Hendrik
Dauer des Events: 19:30 Uhr – 01:07 Uhr
Besuchte Orte im Event: Mine

Man besprach sich noch einmal kurz und schlich dann in der festgelegten Reihenfolge in den Tunnel. Dieser macht auch erst mal nicht viel her bis man zu einer Biegung kommt hinter der sie ein Skelett finden neben dem eine rostige zerbrochene Spitzhacke liegt. Nach Untersuchungen des Skeletts durch Dinah und Nika finden sie dann auch schnell heraus das es sich zum einen Wohl um zwei unterschiedliche Wesen handelt, sind die Krallenspuren am Haus kleiner als die die sie hier finden, und das was immer den vermeintlichen Minenarbeiter getötet hat ziemlich viel Kraft aufgewendet hat, wurde der Brustkorb regelrecht zertrümmert. Zudem wurde der Tote wohl auch angefressen wie Fraßspuren und fehlende Knochen vermuten lassen. Zeitgleich findet Keyara in der Hand des Skeletts ein Stück Pergament mit dem Text „Stört nicht ihren Schlaf".

Adrianna kann die Gruppe dann auch sehr bald erhellen womit sie es zu tun haben, da bei den Krallenspuren irgendwas bei ihr klingelte und sie ihr Oberstübchen durchwühlte bis sie die gewünschte Info gefunden hat: Wendigos sind ihre Gegner. Sie liefert auch noch weitere wichtige Informationen zu dem was sich mit ihnen in der Mine befindet bevor man weiter geht. Anschließend folgt eine etwas längere Diskussion da Nika zunächst der Meinung ist das man sich besser zurückziehen soll während der Rest anderer Meinung ist, aber man einigt sich doch noch und schmiedet einen Plan wie man dem Wendigo zu Leibe rücken will.

Sobald alle Vorkehrungen getroffen sind macht man sich dann auf den Weg um ein paar Meter weiter am Ende des Ganges einen Hohlraum vorzufinden. In diesem können sie im Fackelschein in einer Nische auch den gesuchten Wendigo entdecken. Eine regungslose, 3 m große Gestalt mit einem hirschähnlichen Geweih, einer knochenhaften Maske auf dem Gesicht und einem mit langen schwarzen Fell bedeckten Oberkörper. Unnatürlich lange Arme mit scharf aussehenden Klauen sind um den von Spinnweben und dunklem Moos bedeckten Körper geschlungen. Allerdings entdecken sie auch noch etwas ungewöhnliches: Vom Arm der Kreatur verläuft eine Art Schlauch aus Tierfasern zu einer kleinen Glasflasche in der sich das Blut sammelt. Zapft da jemand scheinbar das, für einen Heiler recht wertvolle, Blut ab um es dann in Heiltränken zu verwenden. Ein Umstand der die Dorfheilerin Arvita für die Gruppe gleich nochmal mehr in Verdacht bringt.

Lange unterhalten tut man sich aber nicht mehr sondern macht sich direkt für den Kampf bereit. Der auch gleich ziemlich gut beginnt da bis auf Quinn alle direkt mit Feuerbombe, Säure und magischen Angriffen ziemlich guten Schaden machen. Wie erwartet erwacht der Wendigo aber auch sofort und nur die Tatsache das sie bisher aus der Ferne agiert haben, schützt die Gruppe vor dessen Zorn. Keyara rettet bei der nächsten Angriffswelle auch gleich einmal mit einem Pfeil direkt ins Auge der Kreatur die Ehre der Gruppe, haben alle anderen wohl kurzzeitig das Treffen verlernt. Anschließend verläuft der Kampf dann aber auch für alle wieder deutlich besser und bis auf Quinn, der sich leider einmal selbst verletzt, gehen alle komplett unverletzt aus dem Kampf hervor.

Um einen toten Wendigo reicher, erleichtern sie diesen gleich noch um etwas von seinem Blut welches Quinn an sich nimmt während Dinah das Fläschchen mit dem bereits gesammelten an sich nimmt. Nika erleichtert ihn noch um seinen Pelz und es werden noch ein paar Splitter von der Maske eingesteckt bevor man beschließt sich kurz auszuruhen bevor man sich wieder den Ermittlungen widmet.

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Dinah

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Beiträge: 3

Re: Die Bestie von Herzwald

von Dinah am 12.02.2026 17:42

Die Bestie von Herzwald [28.11.2025 - ]

 

Name des Events: Die Bestie von Herzwald
Informationen:
Teil: 4
Datum des Plays: 01.02.2026
Anwesende Teilnehmer: Adrianna, Dinah, Keyara, Nika, Quinn Noé,
Abwesende Teilnehmer: Mythrae, Kemuri. Zilly
Eventleiter: Hendrik
Dauer des Events: 19:30 Uhr – 00:00 Uhr
Besuchte Orte im Event: Mineneingang, Mine

Nachdem die Gruppe sich zuletzt für das Betreten der Mine gerüstet hatte wurde dieses Mal noch schnell eine Reihenfolge festgelegt in der sie gehen wollen, mit dem Gedanken das diese wohl die meiste Sicherheit bietet: Nika, Dinah, Quinn, Adrianna, Keyara. Während diese festgelegt wurde, untersuchte Adrianna den Eingang noch auf magische Spuren, konnte aber nichts finden. Ebenso wenig wie Nika der noch nach Fallen und ähnlichem gesucht hatte.

Anschließend geht es dann auch direkt in die Mine wo sich ihnen schon bald ein 3 m breiter Stollen mit Schienenwerk auf dem Boden öffnet. An den Wänden sieht man deutlich Spuren von Spitzhacken und anderem Werkzeug und ein leicht modriger Geruch nach feuchtem Stein und Erde liegt in der Luft. Dieser Stollen öffnet sich dann auch schon bald in einen deutlich größeren, rundlich angelegten Stollen mit so hoher Decke das die Lampen sie kaum mit ihrem Licht erreichen. Abzweigende Schienen deuten darauf hin das es wohl mehrere Wege gibt die man gehen kann. Erste Untersuchungen einer umgekippten Lore und die Suche nach verwertbaren Spuren bringen die Gruppe zunächst nicht weiter. Dafür finden sie als sie weiter gehen einen zugenagelten Gang mit Warnschildern, bei dem Dinah feststellt das zwei der Bretter erst vor kurzem mit neuen Nägeln befestigt wurden. Nach einer kurzen Diskussion und der Berücksichtigung von Adriannas Info das sie dahinter eine schwache magische Präsenz spürt, wird zunächst beschlossen sich weiter umzusehen und später zu diesem Gang zurück zu kehren.

Demzufolge geht man erst einmal weiter und kommt so zu einem Holztor welches einen weiteren Gang verschließt und sich wohl irgendwie hochziehen lässt. Man findet auch die Kette die dafür genutzt wird, allerdings ohne Griff. Bevor man eine Räuberleiter machen kann, beschließt Adrianna ihrem Spitznamen „Flummi" alle Ehre zu machen und springt so lange bis sie die Kette greifen kann. Einmal das Tor hochgezogen man die Kette in einen Haken der wohl genau dafür gedacht ist und geht weiter. In der scheinbaren Sackgasse in der sie dadurch landen, entdecken Dinah und Nika dann allerdings einen weiteren schmalen Gang der durch davor gestellte Latten verdeckt worden war.

Dahinter finden sie einen Rucksack, eine Stelle an der jemand gegraben hat und Werkzeug. Die Durchsuchung des Rucksacks fördert kurz darauf ein Tagebuch zu Tage was nur noch weitere Fragen aufwirft. Scheinbar hat das Opfer hier nämlich gegraben mit dem Ziel gerade so viel Silber zu finden das er den Händler Eder Stetzborn über den Tisch ziehen und sein Haus verkaufen kann. Er schreibt aber auch das der Wachmann Tristan, die Heilerin Arvita und er zwar ausgemacht hatten nicht zu verkaufen, ihm das aber mittlerweile egal sei. Ein Umstand der nun auch Tristan und Arvita durchaus verdächtig macht. Da man aber bisher nur spekulieren kann, entscheidet man sich, nachdem Quinn noch einen kleinen Beutel mit weiterem Silber gefunden hat, das der Tote wohl als Fluchtgeld gedacht und versteckt hatte, zurück zu dem vernagelten Gang zu gehen.

Vor diesem bespricht man noch kurz das weitere indem man festlegt das Nika die Bretter mit einer zum Brecheisen umfunktionierten Spitzhacke die Bretter zu lesen während Keyara mit gespanntem Bogen Rückendeckung gibt für den Fall das direkt etwas aus dem Gang kommen sollte. Dem ist glücklicherweise nicht so und in der zu beginn festgelegten Reihenfolge betreten alle den dahinter liegenden Gang bereit sich mit dem zu messen was dort irgendwo ruht, auch wenn man sich drauf einigt zu fliehen wenn es zu gefährlich werden sollte.

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Luna

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Re: Die Bestie von Herzwald

von Luna am 16.01.2026 18:20

Die Bestie von Herzwald [28.11.2025 - ]

 

Name des Events: Die Bestie von Herzwald
Informationen:
Teil: 3
Datum des Plays: 19.12.2025
Anwesende Teilnehmer: Adrianna, Dinah, Keyara, Nika, Quinn Noé, Zilly
Abwesende Teilnehmer: Mythrae, Kemuri
Eventleiter: Hendrik
Dauer des Events: 20:00 Uhr – 00:09 Uhr
Besuchte Orte im Event: Düstertal, Außenbereich der Hütte des Opfers, Mineneingang

Nachdem man beim letzten Mal den Tatort untersucht hat, beschließt man sich nochmal den Bereich vor dem aufgebrochenen Fenster zu untersuchen. Einmal da angekommen beginnt auch gleich die große Suche. Adrianna kann nach einem Versuch ihrerseits nichts magisches entdecken, aber dafür macht Quinn die Gruppe auf Krallenspuren am Zaun aufmerksam. Scheinbar wollte da etwas extra keine Abdrücke im Boden hinterlassen und ist über den Zaun geklettert wie er vermutet, dem sich der Rest der Gruppe anschließt. Zur gleichen Zeit hat Nika Spuren am Fenster entdeckt die die Vermutung aufkommen lassen das es vielleicht 2 Täter gab, einmal die Bestie und einen Humanoiden.

In der Zwischenzeit hat Zilly in einem der Büsche ein zerknülltes Stück Pergament gefunden mit folgendem Text darauf:

„An Eder Stetzborn, gut, gut, vielleicht habe ich meinen geschäftlichen Sinnen etwas zu sehr nachgegeben, aber wer kann es einem Kaufmann schon übelnehmen, ich denke, wenn das jemand versteht, dann seid Ihr das wohl. Wenn wir uns, wie von Euch vorgeschlagen, in der Mitte treffen ist das Grundstück mit der Hütte schon bald in Euren Händen. Gezeichnet Leo Zuber"

Mit den bisherigen Informationen spekuliert die Gruppe ein wenig herum, kommt aber noch nicht zu einem Entschluss da sie einfach noch nicht genug wissen wie sie feststellen. Weshalb man zu dem Entschluss kommt sich erst einmal mit dem Wachmann zu unterhalten. Zufällig kommt dieser, der auf den Namen Tristan Orbing hört, der Gruppe auch bereits in der beginnenden Dämmerung entgegen. Dieser erklärt sich auch bereit die Fragen der Gruppe zu beantworten und auch wenn er zunächst meint nicht viel gesehen zu haben sondern viel mehr das Fenster splittern hörte und nach einem kurzen Blick auf das Blut welches er durch dieses erhaschen konnte direkt Alarm schlug. Auf die Frage ob er etwas ungewöhnliches gesehen hat verneint er. Allerdings fällt Dinah auf das er nicht ganz die Wahrheit sagt. Daher spricht sie dem Herrn nochmal gut zu und ermutigt ihnen doch zu sagen was ihm noch auf dem Herzen liegt.

Daraufhin überwindet er sich dann auch und berichtet etwas gesehen zu haben das auf dem Zaun hockte. Wie er sagt soll es groß wie ein ausgewachsener Mann sein, von knorrig dünner Statur und einer Art Schatten der ähnlich wie ein Mantel um sie herum waberte. Außerdem berichtet er davon das die Gestalt mit den Schatten verschmolzen oder von ihnen verschluckt worden sei, da sie verschwunden war als er einmal blinzelte. Eine Beschreibung die den Gedanken an einen Externar bei der Gruppe weckt. Zu guter Letzt fragt man noch nach ob ihm der Name „Eder Stetzborn" etwas sagt und erfährt das dieser auch versucht hätte ihm die Hütte abzukaufen.

Nachdem man sich bei Tristan für die Informationen bedankt hat, rüstet man sich mit Handschuhen, Seilen, Tüchern/Stoffstücken um Mund und Nase zu bedecken, einer Schaufel und zwei Spitzhacken auch für den Gang in die Mine. Die benötigten Lampen erhofft man am Mineneineingang zu finden um sich nicht nur auf Quinns Zauber „Handfackel" verlassen zu müssen. Die Laternen sind auch schnell gefunden und auch wenn die Mine im Halbdunkeln nicht sonderlich vertrauenserweckend aussieht lässt man sich davon nicht abhalten und will sich dann auch hinein begeben.

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Re: Die Bestie von Herzwald

von Luna am 19.12.2025 16:21

Die Bestie von Herzwald [28.11.2025 - ]

 

Name des Events: Die Bestie von Herzwald
Informationen:
Teil: 2
Datum des Plays: 04.12.2025
Anwesende Teilnehmer: Adrianna, Dinah, Keyara, Nika, Quinn Noé, Zilly
Abwesende Teilnehmer: Mythrae, Kemuri
Eventleiter: Hendrik
Dauer des Events: 20:00 Uhr – 00:06 Uhr
Besuchte Orte im Event: Düstertal, Hütte des Opfers

Beim letzten Mal verließen wir die Gruppe nachdem sie mit der Untersuchung des Leichnams fertig waren und beschlossen hatte sich als nächstes zum Tatort zu begeben. Die gute Arvita führt sie dann auch dorthin und richtet noch die Bitte an sie nicht mehr zu verwüsten als es schon ist. Die Hütte selbst besteht aus einem spartanisch eingerichteten Eingangsbereich mit einer Leseecke und Gastankleide, ehe es weiter in den Wohnbereich geht. Hier findet sich ein gemütlicher Kamin, sowie ein noch gedeckter Tisch und eine Kochecke an der gegenüberliegenden Seite, sowie einige Jagdtrophäen an den Wänden. Interessant wird es allerdings im Schlafzimmer denn von dort kommt ihnen der Geruch von getrockneten Blut entgegen. Der Grund ist schnell gefunden den vor dem Schreibtisch befindet sich eine gewaltige, rostrote lache auf dem Boden. Das danebenliegende Fenster hängt mit zerborstener Scheibe mit nur noch einem Scharnier in den Angeln und quietscht leise wenn der Wind es erfasst. Ansonsten befinden sich noch ein Bett, eine leicht verzierte Holzkiste vor diesem und ein Schrank mit Büchern im Zimmer.

Nach einem kurzem Gespräch teilt sich die Gruppe so auf das Adrianna, Keyara, Nika und Zilly sich das Schlafzimmer ansehen und Quinn und Dinah sich einmal im Rest des Hauses umsehen. Die beiden jüngsten in der Runde gehen auch direkt ans Werk. Während Dinah sich leider nur einen Splitter im Finger zuzieht als sie den Kamin untersucht, findet Quinn bei einem der Bücherregale einen Zettel auf dem die Silberpreise von Freonya drauf stehen.
Die Gruppe im Schlafzimmer war derweil auch nicht untätig. Adrianna findet, nachdem sie ein Buch in der Hand hatte das ihr Gesicht in eine Tomate verwandelt, eines das zu dem von Quinn gefundenen Zettel passen würde da es den Namen „Schürfen für Anfänger" trägt und auch einige Eselsohren Seiten markieren. Auf dem Schreibtisch fallen Zilly in einem Stapel Unterlagen Hinweise auf einen Eder Stetzborn aus Herzwalde mit dem der Tote wohl öfter Holz gehandelt hat. Nika entdeckt in der Blutlache schwarzes Haar das er so gleich Zilly übergibt damit sie es untersucht und Keyara eine Falle entdeckt die die Holzkiste sichert.

Das Haar entpuppt sich letztlich als Kerzendocht und nah einigem hin und her wird entschieden das Quinn sich der Falle annehmen wird. Er schafft es auch das entdeckte Säurefläschen zu sichern. Allerdings ist die Kiste abgeschlossen was dazu führt das er dieses festhalten muss bis man den Schlüssel gefunden hat.
Da niemand will das Quinn sich die Finger verätzt wird sich auch auf die Suche nach dem Schlüssel gemacht, zumindest von Adrianna den Nika untersucht das Fenster und Zilly zur Blutlache wo sie beide erstmal ihr Ding machen und Dinah beruhigt Quinn ein wenig. Dank ihren medialen Fähigkeiten findet Zilly heraus wie genau der Mord von statten ging. Wurde der Tote wohl am Schreibtisch sitzend aufgeschreckt als das Fenster aufgebrochen wurde und dann von einer Klinge oder etwas anderem scharfen getroffen. Nika kann das soweit bestätigen das er zustimmt das etwas oder jemand durchs Fenster kam aber meint es wären Krallen und kein Schwert gewesen.
Derweil hat Adrianna im Bett einen Hinweis gefunden mit einem Zettel auf dem „12-Ender" stand und Dinah los geschickt, fiel dieser ein das im Wohnbereich eine Jagdtrophäe befindet.

In einem Teil des Geweihs wird sie dann auch fündig, wurde dieses ausgehöhlt um den Schlüssel darin zu verstecken. Mit diesem wird die Kiste auch direkt geöffnet und darin befindet sich ein faustgroßer Brocken reinen Silbererzes sowie ein Brief des bereits bekannten Eder Stetzborn indem es um ein kleines Streitgespräch und auch das Silbererz geht. Nachdem man sich noch etwas besprochen hat beschließt man hier am Tatort fertig zu sein und stattdessen den Ort zu wechseln für weitere Untersuchungen. Aber dazu mehr beim nächsten Mal.

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