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Re: Auf der Suche im Reich der Adler III [11.09.2025]
von Breonath am 14.09.2025 21:59Informationen:
Teil: 3
Datum des Plays: 11.09.2025
Anwesende Teilnehmer: Anwar [NPC], Belle, Breonath, Igraine, Merliniaar
Abwesende Teilnehmer: Satine
Eventleiter: Domi
Dauer des Events: 5h
Besuchte Orte im Event: Frankreich nach dem 6. Juni 1944, jedoch vor September 1944; Heereslager
Zusammenfassung:
Krieg ist scheiße, aber damit nur die Charaktere in melancholie Verfallen und nicht auch noch der geneigte Leser, versucht der Unkenanzeiger sein bestes die Stimmung aufzumuntern. Und damit herzlich willkommen zu Episode III von "Auf der Suche im Reich der Adler"
Der wilde Ritt, ohne Pferde wie auch immer das klappt, unserer tapferen Recken ging weiter, diesmal jedoch eingepfercht in einem rumpelnden Lastwagen, während draußen Explosionen, Schreie und Maschinengewehrsalven die Luft zerschnitten. Im Magen des Lasters herrschte deprimierende Stimmung und die Luft war dick genug um sie mit Hilfe eines Buttermessers zu schneiden. Merliniaar murmelte Gebete, Igraine legte beruhigend ihre Hand auf seinen Arm, und Breonath begann eine moralische Grundsatzdiskussion: "Wie könnt ihr töten und noch in den Spiegel schauen?" Belle konterte mit kalter Entschlossenheit, Igraine mit schmerzlicher Ehrlichkeit und Anwar trocken-pragmatisch: "Niemand tötet gerne, aber manchmal gibt es keinen anderen Weg." Ja wunderbar alle kommen irgendwie anders mit dem Morden klar, aber keiner so richtig gut, perfekte Voraussetzungen für das Grauen des Krieges.
Als sich schließlich die Türen öffneten, blendete sie das Sonnenlicht und Sergeant Dan führte sie in ein Meer aus Zelten, Verwundeten und Soldaten. Direkt wurden Belle und Anwar als medizinisch nützlich eingezogen und an die Triage-Tische gestellt. Natürlich auch um ihre Eignung festzustellen, gaben sie sich doch als Krankenschwestern aus. Dort begann der wahre Horror: Männer mit zerfetzten Körpern, brennendem Fleisch und hoffnungslosen Wunden wurden im Minutentakt hereingetragen. Belle kämpfte mit Eingeweiden und der Entscheidung zwischen Morphium oder Lazarett, während Anwar stoisch Diagnosen stellte. Jeder Patient ein Kampf und oft ein Abschied. Besonders der Agent Arthur, der ihnen im Sterben noch wichtige Worte zuflüsterte, brannte sich hoffentlich tief in ihr Gedächtnis.
Parallel mussten Igraine, Breonath und Merli vor Field Marshal Montgomery vortreten. Der Marshal sah in ihnen erst Landstreicher und Clowns, doch Igraine präsentierte sich mit kühler Disziplin, Breonath prahlte mit seinem Talent, Gesichter zu Brei zu schlagen, und Merli gab den gewitzten Kartenleser. Mit einer Mischung aus Dreistigkeit, Pragmatismus und ein bisschen Glück konnten sie Montgomery überzeugen, dass sie zwar Spinner, aber auch eine geheime Einsatztruppe seien. Dabei führten sie ihren Auftrag: Die Befreiung ihres Kameraden Keita, der wichtige Informationen über eine Nazi-Wunderwaffe haben solle. Durch Merlis Kartengeflüster vermuteten alle, dass Keita wahrscheinlich in Calais gefangen genommen wurde.
Arthur, der sterbende Spion, bestätigte schließlich den Verdacht: Calais. Dort halten die Nazis Gefangene fest, dort basteln sie an dunklen Projekten. Mit letzter Kraft stammelte er von Bunkern, Krankenhäusern und einem gewissen "Doktor Adler". Danach erlosch sein Leben, doch seine Worte wurden wohl zum Schlüssel für die nächste Mission.
Nach etwas Überzeugungsarbeit seitens Merli...wer lässt den überhaupt sprechen...willigte Montgomery tatsächlich ein sie nach Calais zu bringen. Sogar Waffen und Rationen sprach er ihnen zu. Doch wie kamen sie am besten durch Calais selber? Tarnung als Nazis? Undenkbar laut Montgomery. Sie sollen als Zivilisten durchrutschen oder draufgehen.
So stehen unsere Helden nun am Rande der Entscheidung: eine gefährliche Mission im Herzen des Feindes, Nacht und Nebel als Begleiter, der Name Keita als Leitstern oder eher Adler. Ob sie ihn retten oder ob Calais zu ihrem Grab wird, und wer ist dieser Doktor Adler? Das alles erfahren wir in Episode 4 dieser absolut wundervollen Reise durch Europa.
Re: Auf der Suche im Reich der Adler I [29.08.2025]
von Breonath am 01.10.2025 14:06Informationen:
Teil: 4
Datum des Plays: 17.09.2025
Anwesende Teilnehmer: Anwar [NPC], Belle, Breonath, Igraine, Merliniaar, Satine
Abwesende Teilnehmer:
Eventleiter: Domi
Dauer des Events: 5h
Besuchte Orte im Event: Calais nach dem 6. Juni 1944, jedoch vor September 1944; Tümpel im Osten der Stadt
Zusammenfassung:
Was uns wohl heute wieder erwartet bei unseren tapferen Recken? Werden sie endlich fündig und können aus dieser Hölle fliehen? Sie erfahren es gleich in der nächsten Ausgabe des Unkenanzeigers.
Die Szenerie begann bereits in einem rumpelnden Transportflugzeug, hoch über den Wolken von Calais. Der alte Veteran Ferlington und sein Copilot McArthur hielten den "Eisendrachen"/"Stahlvogel" mühsam auf Flughöhe, während die Gruppe auf harten Sitzen kauerte und sich viele Fragen stellte. Schon hier machte sich Nervosität breit: Igraine kämpfte mit der Übelkeit, Anwar murmelte Gebete, Breonath versuchte mit Meditation das Schlingern zu ertragen, und Belle wirkte nach außen gefasst, prüfte aber unablässig ihre Waffen und ?Stifte?. Noch waren alle den Umständen entsprechend Tiefenentspannt bis Sergeant Dan auf einmal Fallschirme verteilte, diese garnierte mit einem makabren Scherz über Pistolen und missglückte Landungen. Für alle war es das erste Mal in einem Flugzeug, geschweige denn, aus einem heraus zu springen. Dementsprechend landete sein Scherz genauso gut wie es wohl unsere Fallschirmspringer tun werden. Die Nervosität stieg bei allen Recken ins Unermessliche.
BOOOOMM KLATSCH RUMPEL PUMPEL
Ein ohrenbetäubender Einschlag, das Flugzeug trudelte wie eine Nudel im heißen Wasser, Chaos brach aus. Mit lautem Geschrei erklärte Dan, dass der halbe Flügel fehle, und stieß somit kurzerhand Breonath durch die offene Tür in den freien Fall. Einer nach dem anderen folgte, teils freiwillig, teils panisch, hinaus in Sturm, Regen und Dunkelheit.
Der freie Fall war ein Albtraum aus dem keiner so leicht aufwacht! Schwindel, panische Schreie, verzweifelte Versuche, die Höhenmesser zu deuten. Belle kämpfte mit Panik, Satine prediget sich selbst Ruhe ein, Igraine und Anwar versuchten instinktiv Dan zu kopieren, und Breonath wirbelte laut schreiend durch die Luft, ehe er endlich Arme und Beine spreizte. Erst das Beobachten ihres Sergeants rettete sie, sie stabilisierten ihre Körper, rießen die Leinen zur rechten Zeit und ertrugen den schmerzhaften Ruck, als die Fallschirme sich öffnen. Was für tapfere Löwen! Wundervoll erstmal durchatmen. Das schlimmste müsste ja nun wirklich geschafft sein......
Doch das Grauen ging weiter. Ein Suchscheinwerfer schnitt durch die Nacht und fing Sergeant Dan ein. Sekunden später zerrissen Schüsse die Stille. Vor den Augen der Gruppe sackte Dan zusammen, sein Körper baumelte leblos im Gurt. Mit ihm verloren sie ihren einzigen erfahrenen Führer und die Chance auf eine sichere Landung am geplanten Ziel, dem Kirchturm. Stattdessen trieb der Wind sie ostwärts. Immerhin schienen die Wachtrupps sie nicht entdeckt zu haben, und so schlugen sie in einem Park mit Teich und Bäumen auf. Die Landungen waren hart, schmerzhaft und unkontrolliert, Belle verhedderte sich im Schirm, Igraine knallte aufs Ufer, Satine überschlug sich, Anwar schürfte sich die Haut auf, Breonath zog im Sturz beinahe den Schirm zu früh und Merliniaar, der verschrobene Alte, segelte mit überraschender Gelassenheit zu Boden.
Stille kehrte ein, endlich...
Drei Menschen waren gestorben und das Flugzeug lag in Flammen. Die Gruppe stand plötzlich allein da, ohne ihren Führer, aber immerhin lebendig. Sie orientierten sich, suchten Halt und begannen die ersten Diskussionen. Belle wollte den Fokus auf Keita legen, Anwar mahnte zu Vorsicht und Informationsbeschaffung, Igraine sehnte sich nur nach Sicherheit und Merliniaar steuerte seine unverhüllte Verdruckstheit bei. Merlis Kartenarbeit brachte die Erkenntnis, sie waren etwa 800 Meter östlich vom Ziel abgetrieben worden, doch das Krankenhaus lag nun näher als alles andere. Der Weg zum Bunker oder Rathaus wäre riskant und weit.
Die Entscheidung war klar ein Vorstoß zum Krankenhaus, so schnell wie möglich, aber mit Vorsicht. Die Gruppe schärfte sich ein: keine wahren Namen, keine Enthüllungen über ihre Herkunft, keine unnötigen Verwicklungen in den Krieg dieser Welt. "Wir sind nur aus einem Grund hier Keita." Mit diesem Mantra brachen sie auf, hinein in die dunklen Straßen Calais', wo das Brüllen von Befehlen in der Ferne hallte und die Stadt in Unruhe lag.
Die eigentliche Mission hatte gerade erst begonnen, doch schon jetzt hatte sie der Gruppe Opfer, Schrecken und eine erste, blutige Lektion abverlangt.
Und wie es wohl weitergeht? Nun ja das fragen wir uns wohl alle. Warten wir doch mal ab für den nächsten Teil des Epos!
Re: Auf der Suche im Reich der Adler I [29.08.2025]
von Breonath am 22.10.2025 03:21Informationen:
Teil: 5
Datum des Plays: 12.10.2025
Anwesende Teilnehmer: Belle , Igraine, Merliniaar, Satine
Abwesende Teilnehmer: Anwar [NPC], Breonath
Eventleiter: Domi
Dauer des Events: 6h
Besuchte Orte im Event: Stadtruinen Calais und Krankenhaus im Osten der Stadt
Zusammenfassung:
Ich denke mal ihr als Leser seid genauso gespannt wie ein Flitzebogen, wie ich? Na, dann schauen wir doch mal zusammen was der Unkenanzeiger berichtet und ob es die tapferen Recken endlich ins Krankenhaus schaffen, um Keita zu befreien.
Die düstere Nacht war leider immer noch nicht vorbeigezogen, und die schleichende Truppe bewegte sich so gut wie lautlos durch die bedrohlich stillen Gassen einer doch so fremden Stadt. Ihr Ziel war natürlich klar, das Krankenhaus, in dem sie ihren verschollenen Gefährten Keita vermuteten, der vermutlich von den Nazis für Experimente missbraucht werden würde. Noch bevor sie jedoch ihr Ziel erreichen konnten, wurden sie von einem grellen Licht und fremden Stimmen überrascht:
Eine SS-Patrouille tauchte auf. Die Situation lief erstmal ein wenig aus dem Ruder, als zehn bewaffnete Soldaten die Gruppe umstellten und sie aufforderten aufzugeben. Nun standen sie da, mit den Nasen in den Läufen der Waffen und kurz davor von einem Erschießungskommando hingerichtet zu werden. Es war also an der Zeit die Lüggebüddel von Calais zu werden.
Schnell improvisierten die Gefährten, um ihr Leben zu retten. Igraine gab sich als Spionin im Auftrag des Regimes aus, Belle schlüpfte in die Rolle einer französischen Journalistin, Satine spielt ihre Assistentin, und Merliniaar, der alte Magier aus einer anderen Welt, versuchte, als verwirrter Veteran durchzukommen. Hierbei ist besonders das doch sehr aufdringliche gespielte Angeschmachte von Belle zu erwähnen, die sich trotz aller Umstände alle Mühe gab dem SS-Offizier schöne Augen zu machen. Ihr Zusammenspiel aus Täuschung, Mut und Improvisation überzeugte den Offizier mit einigem zähneknirschen gerade genug, um nicht sofort erschossen zu werden. Der Anführer der Patrouille, Obersturmführer Günther Schilderich, ein sadistischer und überheblicher Mann, ließ sie stattdessen mit sich kommen angeblich, um sie zu Dr. Adler zu bringen, der mysteriösen Ärztin des Krankenhauses.
Der Marsch durch die dunklen Straßen war bedrückend. Schilderich nutzte zum Leidwesen aller, allen vorran Belle, jede Gelegenheit, Belle anzufassen und anzügliche Bemerkungen zu machen. Belle spielte mit, gezwungen, die Rolle der schmeichelnden Reporterin aufrechtzuerhalten, um Zeit zu gewinnen. Igraine beobachtete wachsam, innerlich zerrissen zwischen Wut und strategischer Vorsicht.
Und dann wieder Aufruhe der rüstige Rentner der Gruppe wagte es das G-Wort in den Mund zu nehmen. ("Genosse") Natürlich missfiel das unserem Triebtäter (und wahrscheinlich auch Kinderschänder!) Schilderich, da sowas nur von einem "Sowjetschwein" kommen könne. Prompt handelte sich Merli einen ordentlichen Magengrubenwälzer ein und nur durch ein wenig weiteres dementes Gerede schaffte er es den Verdacht zu verstreuen.
Am Krankenhaus angekommen, wurde das Ausmaß des Grauens sichtbar: Stacheldraht, Flakscheinwerfer, bewaffnete Wachen und hohe Mauern. Wahrlich ein Ort, der mehr einem Hochsicherheitslager als einer medizinischen Einrichtung glich. Schilderich prahlte mit der Macht des "Reichs", während er Belle weiter unsittlich antatschte. Nachdem sie durchs Haupttor hindurchgeführt wurden, kam es auch prompt zu einer Waffenkontrolle. Doch da Schilderich befahl, dass es zu keinen Berührungen kommen sollte durch andere SS Leute konnte diese recht leicht ausgespielt werden. Im Inneren halten Schreie durch sterile, kalte Gänge. Das "Krankenhaus" entpuppte sich eher als eine geheime Forschungseinrichtung, in der „die Reinheit der arischen Rasse" studiert werden sollte.
Leider kam es hier wie es kommen musste. Belle wurde zu einer privaten Audienz mit Schilderich gebracht. Während die anderen Recken in den Keller gebracht wurden, angeblich damit sie Dr. Adler vorgestellt werden konnten.
[Was genau mit Belle passierte oder auch nicht passierte wurde von der Redaktion des Unkenanzeigers zensiert, damit der Jugendschutz gewahrt bleibt. Für genauere Auskünfte bitten wir sie einen Antrag auf unzensierte Herausgabe der Primärquellen auszufüllen und einen Beweis über ihre Volljährigkeit zu erbringen.]
Währenddessen ging es abwärts für die anderen in diesem komischen stählernen Käfig namens.....Aufzug. Die Türen sprangen auf und grelles Neonlicht brannte sich in die Netzhäute der Kellerkinder, die sterile Luft sorgte für einen trockenen Hals und bewaffnete Waffen ließen sie auch nicht besser fühlen. Die Soldaten buxierten unsere Drillinge in einen Raum mit einer metallischen Liege, mit wundervollen ledernden Fixierungsapparaturen daran. Und es kam noch besser, die Soldaten begannen Merli festzuschnallen. Doch dann schicken die Soldaten einen ihrer los um Dr. Adler hierherzubringen. Also waren nur noch 2 Soldaten und 3 mehr oder minder kräftige Helden im Raum. Sollte dies die Chance sein, auszubrechen?
Das fragten wir uns wohl alle, doch leider endete das Abenteuer hiermit auch schon für heute.
Haltet die 50 Kreuzer bereit für die nächste Ausgabe des Unkenanzeigers!
Re: Auf der Suche im Reich der Adler I [29.08.2025]
von Breonath am 12.11.2025 17:46Informationen:
Teil: 6
Datum des Plays: 22.10.2025
Anwesende Teilnehmer: Breonath, Igraine, Merliniaar, Satine
Abwesende Teilnehmer: Anwar [NPC], Belle
Eventleiter: Domi
Dauer des Events: 6h
Besuchte Orte im Event: "Krankenhaus" im Osten der Stadt
Zusammenfassung:
Leider gab es in der Redaktion einige technische Probleme, weswegen die Wochenausgabe des Unkenanzeigers ein wenig unterbrochen wurde. Aber wir sind wieder zurück und wie immer DRUCKFRISCH!
Im surrenden Licht einer einzelnen eiskalten Neonröhre flackerte der Raum abweisend vor sich hin. Die Luft war erfüllt vom stechenden Geruch aus Desinfektionsmitteln, Metall und altem Blut. Wahrlich ein Geruch, der sich tief in den Lungen absetzte und in die nervösen Gedanken kroch. Igraine, Satine, Breonath und der alte Merliniaar standen inmitten dieser Beklemmung, gefangen in einem unterirdischen Krankenhauskomplex, der mehr einem Labor glich als einem Ort der Heilung. Über ihnen wachten die Nazis, und irgendwo in diesem sterilen Bauch der Erde wurde ihr Freund und Kamerad Keita festgehalten für Experimente, die kein Mensch oder Tierwandler ertragen sollte.
Leider war die Lage allerdings noch ein bisschen schlechter als es sie es sein müsste, denn unser tapferer rüstiger Rentner Merli lag ja noch gefesselt auf dieser eiskalten metallischen Liege, festgezurrt mit Lederriemen an seinen Handgelenken. Die Gurte schnitten ihm tief in die Handgelenke und seine eh schon blas ledernde Haut schimmerte wie ein Spiegel im Raum. Nicht mal nach seinem Melkfett konnte er greifen um seine knusprig trockenen Lippen neu zu befeuchten. Neben der dicken Metalltür stand auch zusätzlich noch ein Nazi mit leerem Blick und geraden Kreuz, seine Augen konzentrierten sich auf den Greis. Im gesamten Raum ist nur das Surren der Röhre zu hören, während die anderen fieberhaft nach einem Ausweg aus der Situation suchten. Doch dann scheint sie da zu sein, die zündende Idee um rauszukommen und Merli zu befreien, Breo stellte sich vor den Soldaten und ließ einen schnoddernden Nieser los. Wie bei einem 5 Jährigen flog der Rotz direkt aus den Rotzlöchern mit einem langen Faden in das Gesicht des Soldats, doch anscheinend war das genauso geplant. Der Wachmann abgelenkt, Breos Faust bereit zum Schlag. Doch was ist das? Breo verfehlt einen Soldaten OHNE Sicht und schlägt stattdessen Igraine in die Schnute. Alles für die Katz?
Zum Glück reichte das Chaos aus und entwickelte ein Eigenleben, als hätten Igraine und Breo nie etwas anderes gemacht, sprachen die beiden sich ohne Worte ab. Breo setzte zu einer Verbeugung an und stieß mit seinem Kopf den Wachmann in den Bauch, was ihn zurückdrängte direkt in Igraines Faust rein. Ein gezielter Schlag und der mickrige Nazi sah nur noch Quietscheentchen über der Rübe. Jetzt musste es schnell gehen, Satine befreite den alten Lurchi und Breo befestigte den Wachmann, zog seine Kleidung an und nach einer kurzen Entrümpelung Marke Igraine, ist der Medizinschrank im Raum auch sogleich geplündert. Dabei wurde ein mysteriöses "Serum K-51" eingesackt und einige Medis.
Die tapferen Recken schleichen sich aus dem Raum und begannen endlich das "Krankenhaus" zu durchsuchen, irgendwo müsste Keita doch zu finden sein. Sie stolperten dabei in ein rotschimmerndes Labor, das nur so vor Blutkonserven platzte. Direkt wurde nach Blutkonserven ihres Kumpanen gesucht, doch bei so einer Menge an verschiedenen Beuteln dauerte es doch ein paar Momente, bis sich Grauen in Satines Gesicht reinfraß. Da war es Keitas Blut, in einen glänzenden Plastikbeutel gezapft, wurde er komplett entleert, lebte er noch? Dieser Raum brachte keine Antworten also mussten sie weiterziehen. Weiter durch die Gänge wandern und hoffen endlich ihr Ziel zu erreichen. [Was auch immer Belle gerade bekommt, genießt oder verstört, darf nicht im Print Medium gedruckt werden. Aber seid euch sicher, Belle wird rauskommen und dieser Widerling von Kinderschänder nicht.]
Die nächste Tür wurde geöffnet und es sah aus wie ein Theatersaal nur war die Bühne hinter einer Glasscheibe und meterweit unten. Außerdem schien die Bühne eher einem Behandlungsaal [Hehe AAL] zu gleichen. In diesem wanderte eine mysteriöse Frau um eine Metalltrage, ihre blonden Haare in einem hohen Pferdeschwanz, die Lippen rot wie Wachs und die roten Pumps klackerten sogar im Raum oben durch die Glasscheibe. Im Kontrast zu diesem doch sehr extravaganten Auftreten steht der strahlend weiße Kittel mit einer enormen Spritze in der Hand. Sie führte sie an den festgezurrten Gefangenen heran und stach zu, ein Schrei zeriss die Ruhe des Raums.
War sie das? Doktor Adler?
Das und vieles mehr erfahren sie in der nächsten Ausgabe des Unkenanzeigers!
Re: Auf der Suche im Reich der Adler I [29.08.2025]
von Breonath am 17.11.2025 20:30Informationen:
Teil: 7
Datum des Plays: 12.11.2025
Anwesende Teilnehmer: Belle, Breonath, Igraine, Keita, Merliniaar, Satine
Abwesende Teilnehmer: Anwar [NPC]
Eventleiter: Domi
Dauer des Events: 5h
Besuchte Orte im Event: Als Krankenhaus getarnte Forschungsanstalt
Zusammenfassung:
Ob unsere tapferen Recken diese verdammte Mistdoktorin da unten aufhalten können? Eine mehr als berechtigte Frage. Das alles und vieles mehr erfahren Sie im UNKENANZEIGER!
Unser Pöbel saß auf ihrem ganz eigenen Gradin und blickte in die Manege des Horrors. Da unten spielte sich ein sehr unschönes Schauspiel für alle ab – also natürlich außer für die Doktorin im weißen Laborkittel, die das Ganze sichtlich belustigte. Doch was war geschehen? Nun, das wollen wir Ihnen nun verraten, und zwar befahl die Doktorin dem frisch gespritzten Häftling, einer Ratte zu sagen, dass die Ratte doch sterben solle. Der vor Verängstigung zitternde Mann wirkte absolut entsetzt über diesen merkwürdigen Befehl, doch was blieb ihm übrig, als dem Befehl Folge zu leisten. Und so sprach der Mann es aus.
Eine Sekunde herrschte Ruhe in dem Raum, während die gierigen Augen der Doktorin auf der Ratte lagen, bis diese auf einmal begann, sich zusammenzurollen und die Gedärme zu zerfetzen. Sie ... gehorchte ... dem ... Befehl?! Sie gehorchte dem Befehl! Was sollte das denn bitte für eine Magie oder Hexenkunst sein? So etwas kann doch gar nicht möglich sein! Und binnen weniger Momente lag nur ein kleiner Rattenmatschhaufen auf den Fliesen des Bodens und färbte den klinisch weißen Raum in einem glubschigen Rot.
Doch wer glaubt, dass dies der Irren schon als Beweis für das Funktionieren des Serums gereicht hätte, der hat wohl nicht daran gedacht, zu welcher Nation die Dame gehört. Und so ließ sie noch einen weiteren Gefangenen hineinbringen. Diesem sollte auch sogleich befohlen werden: „HÖRE AUF ZU ATMEN." Und nachdem dieser Befehl auch ausgesprochen wurde von dem angeketteten Gefangenen, begann der Todeskampf. Erst wurde der Kopf blau und der Blick immer panischer, bis er es schaffte, sich ein Skalpell zu schnappen und sich seine eigene Luftröhre aufzuschlitzen, um irgendwie an Sauerstoff zu kommen. Doch leider füllte sich dadurch seine Lunge nicht mit Luft, sondern mit Blut, und er sank langsam zu Boden in einer Lache aus tief dunkelrotem Blut.
Unsere tapferen Recken konnten nichts tun, nur zuschauen in diesem fürchterlichen Horrorfilm. Dementsprechend wollten sie einen Weg finden, zumindest Keita hier rauszubringen. Hier war er nicht, also wollten sie sich wieder in den Gang schleichen, als die Doktorin plötzlich von einem Mönch sprach. Wie von der Tarantel gestochen drehten alle auf der Stelle um und schauten nicht schlecht, als ein gefesselter Keita auf einer Trage hereingeschoben wurde. Sogleich prahlte auch Doktorin Planschkuh, dass das alles ohne das Blut von Keita gar nicht möglich gewesen sei und dass nur sein Blut solch tolle Eigenschaften verleihen könne. Und wenn diese Kraft erst mal an den Führer ginge und durch den Volksempfänger verbreitet werden würde, wäre der Krieg gewonnen.
Und hier begann der Startschuss für ein Manöver, das wohl nicht hätte schlechter überlegt sein können. Breo begann ein Loch in die Scheibe zu schneiden mithilfe eines Diamanten aus Igraines Collier, das er sich einfach ohne zu fragen aus dem Dekolleté schnappte. Danach legte sich der Sniper Merli mit der Waffe an das Loch und begann, eine mit Amphetamin gepimpte Zigarette zu quarzen. Ein bisschen anvisieren und PEW! Der erste Schuss ging leider vollkommen daneben. Jedoch konnte von der Manege aus niemand den Schusswinkel ausmachen, aber er sorgte für genug Chaos, sodass sich Keita unauffällig befreien konnte. Und so bereitete sich Merli auf zwei weitere Schüsse vor, während Igraine sich in das andere Labor verzog, um alle Blutkonserven zu zerstören. Breo nahm einen Zug der Kippe und plante irgendwas ganz anderes.
Die Schüsse flogen und zerfetzten Doktorin Planschkuh (angeblich Doktor Weiß, aber wer heißt schon so ... voll rassistisch. Wir sind uns mittlerweile zu 70 % sicher, dass ihre Experimente unethisch waren und sie Forschungsgelder veruntreut hat) das Gesicht. Daraufhin schoss Breonath zwei Schüsse in die Scheibe und sprang hinunter auf den Leichnam der Planschkuh. Warum? Das wird uns niemand beantworten können. Er war auf jeden Fall nun auch da unten. Während sich oben vor dem Raum der Gang mit schießwütigen Soldaten füllte, waren unsere tapferen Recken endlich bei Keita, also am Ziel ... doch was war mit Belle? Das weiß leider keiner so genau.
Das alles und noch vieles mehr erfahrt ihr im nächsten Teil dieses perfekten Abenteuers.
Re: Auf der Suche im Reich der Adler I [29.08.2025]
von Breonath am 03.12.2025 17:49Informationen:
Teil: 7
Datum des Plays: 17.11.2025
Anwesende Teilnehmer: Belle, Breonath, Igraine, Keita, Merliniaar
Abwesende Teilnehmer: Anwar [NPC]
Eventleiter: Domi
Dauer des Events: 6h
Besuchte Orte im Event: Als Krankenhaus getarnte Forschungsanstalt
Zusammenfassung:
Dr. Weiß bzw. Doktor Planschkuh war tot. Also ist nun doch wohl alles gut und die Gruppe hatte ihr Ziel erreicht, Keita wiederzufinden, oder? Leider nein. Da die Gruppe aufgrund von Belles Abwesenheit noch nicht vollkommen war, mussten sie sie wohl noch finden, bevor es zurück nach Hause ging.
Der Alarm war ausgelöst worden und direkt versperrten die Soldaten den einzigen Ausgang und schossen auf alles, was sich bewegte. Igraine war vom Rest getrennt, nachdem sie ein Feuer gelegt hatte, und versuchte nun verzweifelt, durch eine Türbarriere wieder zur Gruppe zu gelangen. Währenddessen befanden sich Breonath, Merliniaar und Keita gemeinsam mit einem völlig verängstigten Versuchsobjekt namens Arthur im Kreissaal. Dieser arme Mann besaß anscheinend die Fähigkeit, anderen seinen Willen aufzuzwingen, eine Macht, die aus Keitas Blut extrahiert worden war, und stellte die einzige Chance der Gruppe dar, lebend an den Soldaten vorbeizukommen.
Doch leider war Arthurs Gemütszustand eher überfordert und traumatisiert, da er ja einem Mithäftling befohlen hatte zu ersticken. Und auch die vorherigen Versuche oder Jahre im Lager werden wohl ihren Anteil an diesem Zustand gehabt haben. Jedoch: nicht verzagen, Junkies fragen. Breo versuchte also, ihm mittels Pantomime verständlich zu machen, dass er den Soldaten befehlen solle, sich schlafen zu legen. Doch leider scheiterte der Versuch diesen Befehl zu geben, anscheinend war seine Ausdrucksweise falsch. Doch was war falsch? Der Unmut war gigantisch, aber zum Glück schritt Merli zur Tat. In bester Gaslighting-Manier versuchte er, ihm einzureden, dass seine Familie sterben würde, wenn er nicht zuerst die Soldaten umbringen würde.
Und dann kam der Moment: Arthur sprach: „Ihr Nazis wollt alle sterben!" Ein kurzer Augenblick völliger Stille...und auf einmal drangen aus dem Gang zahlreiche Schüsse. Danach kehrte wieder Ruhe ein. Die Blicke der tapferen Recken und Arthur verfinsterten sich, da ihnen bewusst wurde, was sie gerade getan hatten. Über Leichen steigend wankten sie zum Aufzug und machten sich auf den Weg in die erste Etage, um Belle aus Dr. Adlers Pranken zu befreien.
Pling...
Die Tür öffnete sich und eine verschreckte Krankenschwester stand verdutzt vor der Truppe. Ein unsanftes Beiseiteschieben später machten sich Breo und Merli schon auf den Weg. Während sich also Breo Merli über die Schulter warf und in die falsche Richtung lief, befragten die anderen flott die Krankenschwester und fanden so binnen Sekunden den richtigen Raum. Während sie ungläubig in der Tür standen, rannte Breo mit Merli wieder zu ihnen zurück. Ein Anblick, den wohl keiner jemals haben wollte.
Belle befand sich nackt auf Dr. Adler und war ihm schutzlos ausgeliefert. Zudem schien es so, als hätte Dr. Adler die gleiche Fähigkeit wie Arthur. Also stürmte Keita direkt nach vorne, um Dr. Adler das Maul zu stopfen, während Breo versuchte, Belle von ihm runterzutackeln. Als Dank schoss Belle auf ihre Freunde und somit Breo in die Schulter. Immerhin war sie nun körperlich von Dr. Adler getrennt. Keita zermatschte währenddessen den Kopf von Dr. Adler.
Nun hatten sie es geschafft, wieder alle zusammenzukommen, doch es schien, als wollten die Götter sie noch nicht abholen. Merli verstand in seiner Weisheit auch warum. In Arthurs Blut floss Keitas Kraft und so tat er das einzig Richtige: Er zückte seine Waffe und noch bevor Arthur etwas kommen sah, spritzte ihm die Gehirnmasse aus dem Schädel.
Der Raum löste sich auf und unsere tapferen Recken teleportierten sich in die Heimat. Jedoch alle auf ihre Weise gezeichnet: einer mit einem unnötig brutalen Mord als Laster, einer mit einem Mord für das größere Wohl an den Händen, einer mit einem „neugewonnenen" pragmatischen Idealismus und eine gebrochene Seele mit verletztem Körper.
Die Rückkehr nach Mjirana [06.04 - ]
von Belle am 12.04.2026 16:56Teil: 1
Datum des Events: 06.04.2026
Anwesende Teilnehmer: Alexandra, Belle, Breonath, Cornelia, Keita, Irgaine
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer des Events: 3h 30 Min
Re: Die Rückkehr nach Mjirana [06.04 - ]
von Belle am 07.05.2026 14:47Informationen
Teil: 2
Datum des Events: 05.05.2026
Anwesende Teilnehmer: Alexandra, Belle, Breonath, Irgaine
Abwesende Teilnehmer: Cornelia, Keita
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer des Events: 3h 30 Min
Besuchte Orte im Event: Mjirana – Verfluchte Insel der Tierwandler [Strand, Wald des zerstörten Turms im See]
Plot
Gewaltige Hornschuppen erheben sich aus den tosenden Wellen und künden somit ihre Anwesenheit unheilvoll an, auch wenn man mehr mit bloßem Auge noch nicht erhaschen konnte - eine riesige Seeschlange scheint das Schiff kentern zu lassen. Spätestens jetzt ist allen Anwesenden bewusst, es ist nicht nur Vorsicht, sondern auch höchste Eile geboten. Eine erneute Druckwelle fährt durch die Körper unserer Helden, als das Wesen ein drittes Loch in den Bug des Schiffes rammt. Es bleibt keine Zeit zum Sinnen mehr, eine Lösung muss jetzt und sofort gefunden werden. Igraine und Belle scheinen doch auf unterschiedliche Art und Weise auf das gleiche Ergebnis zu kommen – sie müssen aus dem Wasser, dem Reich der Seeschlange entschwinden. Magie kommt unseren Protagonisten hier wie so oft zur Hilfe geeilt und wirkt seine Wunder. Allen voran Igraine kann meisterhaft zwei gewaltige Steinsäulen aus dem Grund des Meeres beschwören und somit das untergehend zu drohende Schiff aus dem Wasser und dadurch vorerst in Sicherheit hieven. Belle bemächtigt sich derweil ihrer Veränderungsmagie und nimmt die Gestalt eines Riesenadlers an, um ihre Freunde zusammen mit Keita auf dem Luftwege sicher an den Strand der Insel zu bringen. Aus den windigen Höhen können alle Anwesenden der Gruppe, eines sehr gut erkennen. Die Seeschlange macht kehrt? Begibt sich zurück zur Insel und nicht nur an den Strand, sondern durch den Flusszugang direkt ins Landesinnere. Gott sei Dank, denkt sich die Gruppe geschwind, sind somit doch der Rest der Crew in Sicherheit und damit endlich außer Gefahr.
Am Strand angekommen fragt sich die Gruppe recht schnell, ist die Seeschlange der Wächter der Insel? Immerhin scheint sie niemanden aktiv zu verfolgen oder gar zu töten – doch was oder wen, beschützt sie in diesem Fall? Fragen über Fragen, die vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt aufgeklärt werden können. Nun steht erst einmal an sich zu orientieren, den Weg einzuschlagen und ihre Entdeckungsreise wirklich zu beginnen. Am Strand lässt sich schnell ein altes Schiffswrack ausfindig machen und auch, zu wem es gehörte – den Balsorranern. Ein ungutes Gefühl macht sich in der Gruppe breit, als man die Fetzen der ausschlaggebenden Flagge erkennt, sowie eine Kiste voller Wein, der noch nicht vor allzu langer Zeit abgefüllt wurde. Zu lamentieren bleibt ihnen in diesem Augenblick jedoch keine Zeit, was auch immer die Balsorraner hier wollen – es kann nichts Gutes verheißen. Die Gruppe beschließt sich, sich gegeben den Umständen zu sputen und ihren Weg in Richtung Turm fortzusetzen.
Ein knöcherner Wald liegt vor ihnen, kein grün, kein braun – keine einzige Farbe lässt sich vor ihren Augen finden, lediglich das beklemmende Gefühl des allgegenwärtigen Todes. Was ist hier geschehen? Welche Magie könnte der Art Zerstörung anrichten oder wer würde dies wollen? Welchen Mehrwert hätte es eine ganze Insel und deren Bewohner zu zerstören? Gedanken, die für unsere Helden nicht zu erklären sind, auch unsere Gralsklingenträger scheinen beunruhigt, reden die Schwerter zwar nicht offenkundig, so können sie sich dennoch mitteilen und ihre Worte scheinen deutlich – Erschöpfung, Angst. Nach einigen Augenblicken des Gehens, tut sich ein gewaltiger Erdspalt vor unserer Gruppe auf. Er zieht sich durch den ganzen Wald, still, leise und dennoch absolut. Kaum merklich steigt ein grauer Dunst aus jenem, wirkt unheilvoll, nicht sicher – doch es bleibt keine weitere Zeit um sich um ein drum herum kommen zu bemühen, denn etwas anderes kommt ihnen zuvor. Langsam, aber stetig formen sich kleine Blasen, eine Art von Rauchbällen, welche auf unsere Helden zu schweben. Der Rauch verändert seine Form und nimmt schließlich die Gestalt von kleinen Männlein an, ohne Gesichtsausdrücke, ohne Worte, aber...neugierig? Sie kommen immer näher, strecken ihre Hand aus, wollen Hallo sagen? Sie einladen? Während die Gruppe zurückweicht und eine Abwehrposition einnimmt, scheint Breonath zuversichtlich. Seelen, es sind sicher Seelen, die unsere Hilfe benötigen und so streckt er seine Hand aus, schlägt ein. Ganz zu Belles Unmut, denn diese legt eine Hand vor seine Brust, signalisiert „Keinen Schritt weiter" – doch es ist bereits zu spät, die Hand des Mönchs läuft kohlrabenschwarz an.
Re: Die Rückkehr nach Mjirana [06.04 - ]
von Belle am 05.06.2026 19:32Datum des Events: 01.06.2026
Anwesende Teilnehmer: Alexandra, Belle, Breonath, Irgaine, Keita
Abwesende Teilnehmer: Cornelia
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer des Events: 4h
Besuchte Orte im Event: Mjirana – Verfluchte Insel der Tierwandler [Wald des zerstörten Turms im See,
Die Gruppe setzt ihren Weg einmal mehr per Adlerschwingen fort und überwindet den ominösen Spalt im Boden somit recht reibungslos. Auf der anderen Seite angekommen sehen sich die Anwesenden erst einmal um, nun, Keita braucht schließlich auch einen Augenblick um sich wieder in sittliche Kleider hüllen zu können. Igraines scharfe Sinne lassen sie einmal mehr aufhorchen als die anderen. Sie vernimmt etwas, ganz schwach und dennoch ohrenbetäubend. Kampfgeräusche? Kampfgetümmel sogar? Hier auf dieser toten Insel, in dieser Einöde? Natürlich will sich die Gruppe keineswegs eines unnötigen Kampfes hingeben, aber dennoch erinnert unter anderem Breonath an die Tugenden des Ordens. Es wird einmal mehr Zeit, zu helfen, wo das Zeug hält. Mit Igraine an der Spitze sputen sie sich in Richtung der Kampfgeräusche.
Sie stoßen schließlich auf weitere verdorrte Bäume, Brachland und eine riesige umgestürzte Eiche. Ein perfekter Sichtschutz möchte man meinen. Die Geduld unserer Helden wird jedoch sogleich auf die Probe gestellt, ertönt doch ein gequälter Schmerzensschrei der kaum zu überhören ist. Allen voran Alexandras gutes Herz scheint die kläglichen Geräusche kaum aushalten zu können. Die junge Königin ist indes einmal wieder schneller als die Vorsicht erlaubt. Weit kommt sie jedoch vorerst nicht, wird sie doch noch von Belle rechtzeitig geschnappt und zurückgehalten. Die erfahrene Ordensritterin mahnt zur Vorsicht, während die anderen ein kleines Sichtfenster im Baumstamm erspähen können. Schnell lässt sich somit erkennen, wer oder was genau diese Geräusche von sich gibt.
Ein Duell auf den Tod, so scheint es zumindest auf den ersten Blick. Eine newithanische Frau hält sich wagemutig gegen einen riesigen Mann in einer stählernen Rüstung, dass Schwert beinahe noch größer als er selbst. Die Szenerie hinter den beiden, fast schon idyllisch? Zumindest für die Verhältnisse dieser verfluchten Insel. Es scheint eine Art Friedhain gewesen zu sein, umgeben von vielen Bäumen und noch mehr Gräbern. Schnell kann man jedoch den Ausgang des Duells erkennen, landet die junge Frau doch durch den nächsten Schwerthieb auf der anderen Seite des Friedhains. Spätestens als der stählerne Fremde nicht nachzulassen scheint, dass Schwert bis zum Anschlag gehoben, wissen unsere Helden – sie müssen intervenieren. Vielsagende Blicke werden unter unseren Helden ausgetauscht und so schickt Belle schneller Hand Igraine auf die Matte. Der Gong ertönt, auch wenn unsere Heldin es natürlich erst einmal mit versöhnlichen, aber dennoch mit Nachdruck behafteten Worten probiert. Während auch Keita und Breonath einer nach den anderen auf das Feld treten, scheint Hilfe vorerst...doch gar nicht nötig zu sein? Denn während Igraine sich für den Angriff rüstet, bleibt der Angreifer stehen – wie eingefroren und auf Kommando verschwindet er zurück auf den Friedhain und trauert? Sein Schwert vor einem der Grabmäler in die Erde gestoßen verweilt er an Ort und Stelle.
Unsere Helden werden einen Augenblick lang verblüfft von ihrem Gegner zurückgelassen, aber die Erleichterung überwiegt anschließend eindeutig. Die Gruppe versammelt sich schließlich um die am Boden liegende Frau, doch, die Stimmung scheint schnell zu kippen. Keita und allen voran Belle ist der Unmut deutlich anzusehen, als sie erkennen können, dass es sich bei der Frau um Circe handelt. Ist Circe doch diejenige die vor nun bereits Jahren mit ihrem Großmeister und Freund Argos verschwand, auf das man ihn bisher nie mehr wiedersah. Die Hilfsbereitschaft scheint geschwunden, Emotionen kochen über und doch waren sich alle sicher, man muss jene Frau heilen, hat sie schließlich das, was der Orden am meisten begehrt – Antworten über den Aufenthalt von Argos.
Keitas Versuche Circe zu heilen schlagen jedoch fehl, viel mehr noch – sie scheinen der Frau immense Schmerzen zuzufügen. Selbst Belle kann mit normalen Bandagen nicht weiterhelfen, auch hier, ein brennender Schimmer umrandet die Fleischwunde und intensiviert die Schmerzen der Newithanerin augenblicklich. Circe derweil wimmert immer wieder, eine Heilung sei nicht von Nöten und nicht das wichtigste in diesem Moment. Weiß sie einmal wieder mehr als die Gruppe es tut? Sie drängt darauf, Argos wäre in großer Gefahr und wenn sich unsere Helden nicht beeilen, hätten sie nie wieder die Chance ihren Großmeister zu sehen. Es geht einmal mehr um Leben und Tod. Zähneknirschend lauscht die Gruppe den Worten einer Frau, die sie nun bereits mehr als einmal für die eigenen Zwecke benutzt hat, doch welche Wahl haben sie? Circe deutet letztendlich auf den stählernen Ritter der den Friedhain zu bewachen scheint. Kalinor, so lautet sein Name – ein armes Individuum welches einen Pakt mit dem Advocatus Diaboli eingegangen ist und nun an diesen Ort gefesselt scheint. Das Grab, vor welchem er kniet, scheint andersartig, strahlend weiße Lilien bedecken sein Haupt und scheinen auch gleichzeitig der Schlüssel für Argos Rettung zu sein.
Während die Gruppe bereits zu rätseln beginnt, wie man diese Blumen ergattern könnte ohne den Wächter des Friedhains zu verärgern, gibt Circe schließlich nach einer guten Weile zum Besten, dass man einer Konfrontation nicht entgehen kann. Die Blumen scheinen nur dann zu erreichen zu sein, sobald man Kalinor von seinem Leid erlöst hat. Breonath und Belle scheinen sich schnell einig, der Weg scheint klar zu sein, denn es gibt nur den einen. Keita hingegen sieht einmal mehr rot als der Name des Advocatus fällt und scheint sich in seinen Worten und aufbrausenden Verhalten kaum halten zu können. Es werden noch einige Worte ausgetauscht, während Igraine sich die Umgebung und das Gestein noch einmal genauer ansieht, doch im Augenblick scheint die Gruppe nicht schlauer zu werden, als sie es bereit ist. Die Zeit drängt, wenn sie ihren Großmeister wiedersehen wollen.
Re: Die Rückkehr nach Mjirana [06.04 - ]
von Belle am 13.06.2026 20:10Datum des Events: 11.06.2026
Anwesende Teilnehmer: Alexandra, Belle, Breonath, Irgaine, Keita
Abwesende Teilnehmer: Cornelia
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer des Events: 4h30min
Besuchte Orte im Event: Mjirana – Verfluchte Insel der Tierwandler [Wald des zerstörten Turms im See,
Unsere Helden stehen nun also mehr oder minder wieder vor der Entscheidung Circes Worten Glauben zu schenken. Eine wirkliche Wahl hat die Gruppe jedoch nicht, zu groß ist die Gefahr das Argos sich wirklich auf dieser Insel befindet und einmal mehr die Hilfe der Seinen benötigt. Die Gruppe rüstet sich entsprechend für den Kampf gegen Kalinor und während Belle trotz drängender Zeit zur Vorsicht mahnt, springt Breonath bereits wie ein wildgewordener in den Friedhain hinein. Nun, so hätte sich das auch geklärt, Alexandra, Igraine und auch Belle folgen schließlich – der Kampf beginnt. Schnell wird ihnen klar, wie mächtig ihr Gegner eigentlich ist, wuchtige Hiebe, Dornenranken die aus dem Boden sprießen und eine gewisse Macht die Helden zweifeln zu lassen, ganz auf ihre eigene Art und Weise. Eine weitere Fähigkeit des Wächters sich in die Gedanken der Spieler einzumischen? Sie zu beeinflussen? Oder spiegelte sich in den Herzen der Anwesenden doch etwas ganz und gar Anderes wieder? Allen voran Belle und Igraine scheinen immer wieder von ihren Angriffen abgehalten zu werden, sie erröten, driften mit den Gedanken ab und können nicht aufhören sich zu wundern, was verbirgt sich eigentlich unter jener Rüstung? Ein Mann, stark wie ein Fels und noch drei Mal so groß muss er mindestens sein! Breonath hingegen scheint ungehalten, fern ab der Natur jenes Mönches der Frieden predigt, schlägt er immer wieder auf den Koloss ein, Kratzer um Kratzer erscheint auf der stählernen Rüstung. Einen nachhaltigen Effekt, scheinen die Angriffe jedoch nicht zu besitzen. Alexandra und ihre Rüstung hingegen können mehr Schaden anrichten, der Wächter jault auf, Blut sickert durch die Öffnungen der Rüstung und zeigt so, in der Tat, befindet oder befand sich darunter einmal ein Sterblicher. Der Kampf geht seinen...nun nicht wirklich gewohnten Gang, aber er geht seinen Gang. Die Heilung unserer Helden stellt sich derweil nicht als ganz so einfach da, Keita hat dies bereits erkannt, handelt es sich hierbei jedoch um die gleichen Wunden welche Circe erleiden musste. Unfähig seinen Freunden in diesem Augenblick zu helfen, sieht er sich nach einem anderen Weg um.
Die Grabsteine, die Anhänger der Füchse welche auf ihnen ruhen, irgendeinen anderen Weg musste es doch geben! Denn wenn sie ehrlich sind, sieht der Kampf gegen Kalinor auf herkömmliche Weise nicht allzu prickelnd für sie aus. Keita probiert sein Glück, er schnappt sich einen der verschiedenen Fuchsanhänger und begeht somit wahrscheinlich die Anfangsstufe von Grabschändung. Der Wächter teilt diesen Gedanken sichtlich, brüllt er doch erbost auf und lässt sofort vom Rest der Gruppe ab, gewillt Keita um alles in der Welt zwischen die Finger zu bekommen. Igraine und Belle denken sich in diesem Augenblick wahrscheinlich, ''Das wäre gern ich'' bis sie Kopf schüttelnd wieder zu ihren Sinnen kommen. Der Kampf verlagert sich zwischen Keita und Kalinor immer wieder, ein Moment zum Verschnaufen für unsere Damen, doch nicht für Alexandra. Die junge Königin will einen Ausweg aus dieser aussichtlosen Lage finden und das so schnell wie möglich. So schnappt sie sich ebenfalls einen der vielen Fuchsanhänger und begibt sich zu dem begehrten Grab der weißen Lilien. Dann passiert es, sie bleibt stehen, dass Gefühl das ihr das angelegte Fuchsamulett den Hals abschnürt wird immer größer. Die Luft wird knapp, ihre Augen beginnen zu flackern und die Visionen setzen ein, lassen sie schließlich weinend und emotional überwältigt zurück. Bei den Gräbern handelt es sich um die Familie Kalinors, welche er zu beschützen versucht, etwas, was Belle und die anderen tief in ihren Herzen wohl bereits wussten.
Die Gewissheit lässt Belle dennoch aufgewühlt zurück, wütend gar, doch während Alexandra sich der Vision hingegeben hatte, hatte Belle das Fuchsamulett Kalinors in ihren Besitz gebracht. Sobald die fahlen Hände oder in diesem Fall, eine geschwärzte, das Amulett umgreifen kann, fasst sie einen Entschluss. Kalinor muss sich beruhigen, denn nur dann können sie ihm helfen, nur dann, kann Belle ihn zurück verwandeln. Zumindest hegt sie diesen Gedanken durch die Kraft der amenruthischen Priesterinnen wahr werden zu lassen. Kurzerhand verwandelt sich Belle daraufhin in das Schutztier dieses Ortes, den Fuchs selbst. Seelenruhig sitzt sie vor Kalinor, mustert ihn, hoffend, bangend, er würde innehalten und dies tut er. Wie in seinen Bewegungen erstarrt bewegt sich der Koloss auf Belle zu, begibt sich auf ein Knie und streckt sogar die behandschuhte Hand nach der Füchsin aus. „Ke...ara...." Die tiefe, verzerrte Stimme ertönt erneut aus dem Helm, hingebungsvoll der gegenüber die sein verfluchtes Wesen an seine einstige Geliebte erinnert. Zumindest gleicht sich diese Variante mit den Visionen Alexandras.
Sie greift das Amulett Kalinors aus Belles Maul und vergräbt es schließlich in dem Grab seiner Geliebten. Die beiden haben kaum einen Moment zu reagieren, da regnet Kalinors Zorn bereits auf sie nieder. Alexandras Rüstung zerschellt mit einem gewaltigen Schlag unter dem Stahl seines Schwertes, doch der Zauber ist noch nicht vollkommen. Schnell faltet Alexandra ihre Hände, Magie, tu was du willst, doch hilf uns in diesem Moment der Not. Die junge Königin scheint sich ihrer Kräfte meisterhaft zu bedienen, nun braucht es nur noch eines...einen....Moment...Geduld, den sie jedoch nicht haben. Die Ordensritterin scheint erschrocken, nicht wissend was nun passieren wird, doch sie kann den Weg auf Alexandra nicht freigegeben, Kalinor besitzt schließlich zwei Klingen. Welche er auch zu seinem vollem Potenzial zu benutzen vermag, wäre da nicht der heldenhafte Einsatz von Keita. Der stämmige Heiler springt vor die beiden Zauberinnen und hält dabei den größten Schaden, vor allem von Belle ab. Alexandra hingegen musste vorerst nicht nur ihre Rüstung hergeben, sondern auch ein gutes Stück ihrer Schulter.
Die Barriere um sie herum zerschellt und die Klinge reißt sich durch ihr Fleisch. Ein Ende des Angriffs scheint nicht in Sicht, erneut erheben sich die schweren Arme Kalinors, doch dann, dann scheinen die Früchte Alexandras Arbeit endlich zu erblühen. Ein schimmerndes Licht dringt durch die dichte Erde vor ihnen und bringt den Wächter zum Einhalten. Langsam aber sicher gräbt sich das Animakonstrukt aus der Erde, ein Fuchs aus Stein erscheint vor der Gruppe. Das Amulett direkt in seine Stirn eingefasst, mustern sich „Tier" und „Wächter" ergiebig. Man könnte meinen, man hätte etwas Gutes vollbracht, für die Gruppe allemal, doch der Wind trägt eine verräterische Stimme leise an Keitas Ohren heran. Das hämische Lachen des Advocatus Diaboli ist nicht zu überhören, auch wenn sie diesen „Kampf" für sich entschieden haben, so scheint wird jenem nichts Gutes folgen. Das Konstrukt derweil verweilt nicht lange an Ort und Stelle, sondern begibt sich zielgerichtet in den Wald hinter dem Friedhain. Kalinor folgt seiner einstigen Geliebten sogleich, die Gruppe in beklemmender Stille zurücklassend.






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